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Energie sparen: Habeck fordert Homeoffice gegen Russland

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck rät Unternehmen, wieder Homeoffice einzuführen, um durch weniger Pendeln Energie zu sparen.
/ Andreas Donath
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Homeoffice wird energiepolitisch wichtig. (Bild: Envato/Mockuuups/Montage: Andreas Donath)
Homeoffice wird energiepolitisch wichtig. Bild: Envato/Mockuuups/Montage: Andreas Donath

Homeoffice als energiepolitische Maßnahme: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Arbeitgeber in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) (WAZ) aufgefordert, Homeoffice zu gewähren, wo es möglich sei. Diesmal nicht wegen der Coronapandemie, sondern um Energie zu sparen, die sonst beim Pendeln der Arbeitnehmer aufgewendet werden müsse.

Habeck betonte, dass Deutschland sich bereits in einer Energiekrise befinde und wies darauf hin, dass die Bürger mehr Energie einsparen müssten. Als Faustformel gab der Politiker aus, dass 10 Prozent Einsparungen immer möglich seien.

Wer heize, könne die Temperatur um ein Grad reduzieren und damit 6 Prozent einsparen, wer dann noch abends die Vorhänge zuziehe, könne 5 Prozent sparen. Die Bundesregierung lege gerade eine Energiesparkampagne auf, die auf solche Maßnahmen abziele, um unabhängiger von russischen Importen zu werden. Dies betreffe Strom, Gas und Kohle.

Autofrei auf freiwilliger Basis

Auf die Frage, ob es autofreie Sonntage geben werde, sagte Habeck lediglich, dass man das Auto schon jetzt so gut es gehe stehen lassen könne, nicht nur an Sonntagen. Jeder nicht gefahrene Kilometer helfe.

Die Berufspendler, die auf ihr Auto angewiesen seien, wolle er nicht vergessen, so Habeck auf Nachfrage der WAZ. Homeoffice würde ebenfalls Energie sparen, zunächst einmal auf freiwilliger Basis, betonte der Bundeswirtschaftsminister. Bürger sollten überlegen, ob für Freizeitfahrten auch die Bahn oder das Fahrrad verwendet werden könnten. Das könnte gerade im ländlichen Raum aufgrund der großen Entfernungen aber problematisch werden.


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