Was ist das Internet? Und wie funktioniert das?

Für eine gute Übersicht und damit einen hoffentlich einfachen Einstieg soll auch das Startmenü sorgen. Es enthält etwa eine Art Appstore, der verfügbare Software und andere Inhalte mit möglichst selbsterklärenden Darstellungen anzeigt.

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Besonders dabei ist, dass die Anwendungen nicht aus dem Netz heruntergeladen werden müssen. Die Software ist bereits auf den Speicher des Geräts geladen und muss nur noch installiert werden. Auch die Wikipedia stehe zur Offline-Verwendung bereit, sagt Sanchez.

Dies hat einen pragmatischen Grund. In vielen Teilen der Welt gibt es oft nur extrem schlechte Internetverbindungen, oder gar keine. Der Computer müsse dennoch für die Verwendung als tatsächliche Hilfe im Leben oder Lernwerkzeug bereitstehen können.

Schon allein diese ständige Offline-Nutzung, so Sanchez, sei für "uns" völlig nutzlos und außerdem auch schwer vorstellbar. Noch deutlicher wird diese Lücke aber beim Verständnis davon, wie die Technik funktioniert. Dies ohne viel Text zu erklären, falle dem Team auch weiterhin sehr schwer.

"Meine Nachbarn haben es, ich auch?"

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In Nutzerstudien sei Endless auf Probleme aufmerksam gemacht worden, die für viele von "uns" teils merkwürdig anmuten. Sanchez berichtet von Anwendern, die vom Internetzugang ihrer Nachbarn wussten und sich fragten, ob sie mit dem Erhalt des Computers auch automatisch Internet hätten.

Ebenso fehle jedes Vorwissen über die Standards drahtloser Kommunikation. So werde zum Beispiel Bluetooth mit dem Internet gleichgesetzt. Ähnlich verhält es sich beim WLAN. Bei den Rechnern mit dem entsprechenden Modul tauchen schließlich die verfügbaren Netze auf. Warum ein Zugriff darauf aber nicht möglich sein sollte, erschließe sich vielen nicht auf Anhieb. Von Verschlüsselung und Passwörtern hat die Zielgruppe häufig nie gehört.

Noch arbeite das Team daran, diese Dinge leicht zu erklären oder zumindest einfach verfügbar zu machen. Das gelte insbesondere für UMTS-Modems, die in vielen Ländern samt entsprechender Verträge günstig zu bekommen seien. Dafür erstellt Endless einfache Texte und versucht, Anleitungen zu bebildern. Ebenso entstehen Videos und interaktive Tutorials.

Sehr viele Anpassungen notwendig

Zusätzlich zu den vollständig selbst erstellten Anwendungen, verändert Endless auch viele andere Software. So ist der auf Chrome aufbauende Browser etwa mit einem gut sichtbaren Menü ausgestattet, das beispielsweise einen Zugriff auf Nachrichtenseiten erlaubt, ohne eine URL angeben zu müssen. So sollen die Nutzer langsam an die Verwendung herangeführt werden.

Die Anpassungen, die auf Github frei bereitstehen, seien auch in vielen kleinen, aber wichtigen Details notwendig. So würden Reisen etwa eher mit einem Bus verbunden statt mit einem Flugzeug, weshalb Icons umgestaltet werden müssten. Die Symbole sollten zudem nicht als Marken gestaltet werden, sondern möglichst erklärend. Für Libreoffice ist etwa ein Textdokument mit angedeutetem Inhalt zu sehen.

Software für wirklich alle

Im Anschluss an den Vortrag kommentierte Gnome-Designer Allan Day, dass die Entwickler freier Software die Aufgabe hätten, sich gedanklich aus ihrer eigenen Community zu befreien und das Verständnis technischer Konventionen nicht vorauszusetzen: eben Software für andere zu erstellen, nicht nur für sich selbst.

Das Endless-Team versucht genau das und bietet zum Beispiel Anwendungen für Bauern, um den Zustand ihrer Felder zu dokumentieren oder auch einfache digitale Haushaltsbücher. Statt fünf Sudoku-Apps zu schreiben, solle lieber Software für Kinder im Vorschulalter erstellt werden, fordert Sanchez. Der Idee, dass freie Software Menschen weltweit helfen soll, kommt Endless damit - zumindest ein kleines Stück - näher.

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 Endless OS: Ein Desktop für Menschen ohne Computer
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xAzu 15. Sep 2016

Ich mache mein Fachabitur als ITA und wenn die Lehrer uns ne Aufgabe gegeben haben u...

Anonymer Nutzer 13. Aug 2015

@berritorre So ein Quatsch, von a bis z.

plutoniumsulfat 12. Aug 2015

Nein, es ist nicht korrekt. Auch da fehlen Wörter, wenn man immer noch schlecht schreiben...

ThadMiller 11. Aug 2015

Es gibt nur "eine Medizin". Die Bezeichnung Schulmedizin ist nur die abwertende...



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