Endgame: Spiele um Star-Autoren und einen Berg Gold
Das zu Google gehörende Entwicklerstudio Niantic Labs (Ingress) arbeitet gemeinsam mit dem US-Schriftsteller James Frey(öffnet im neuen Fenster) an Endgame. Es ist ein multimedial angelegtes Projekt: Während Frey gemeinsam mit einem Co-Autoren das für Oktober 2014 auch auf Deutsch geplante Buch verfasse, entstehe bei Niantic Labs ein Spiel und bei 20th Century Fox ein Spielfilm, teilte Niantic in einer ersten Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) mit. Zusätzlich sind Youtube-Kanäle, Kurzgeschichten und Aktivitäten im sozialen Netz geplant.
Langfristig sind mindestens zwei Fortsetzungen geplant. Ein Clou bei der Vermarktung von Endgame, dessen erster Teil den Untertitel The Calling trägt: Irgendwie spielt in der Handlung ein in der Öffentlichkeit aufgebauter Schrank mit echtem Gold eine Rolle. Den Code, um an das Edelmetall zu gelangen, sollen die Spieler herausfinden können, so Cnet(öffnet im neuen Fenster). Auch für die späteren Ausgaben von Endgame soll es derartige Aktionen geben.
James Frey ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren in den USA. Und er ist umstritten: Seinen 2003 veröffentlichten Bestseller A Million Little Pieces (deutsch: Tausend kleine Scherben) hatte er unter anderem in der Talkshow von Ophrah Winfrey vorgestellt und dort behauptet, die teils drastische Schilderung eines Gangster- und Drogenlebens sei autobiografisch. Später hatte sich dann herausgestellt, dass so gut wie alles erfunden war. 2008 hat Frey sein letztes Buch Bright Shiny Morning über die Stadt Los Angeles veröffentlicht, das von der Kritik teils begeistert gefeiert wurde.
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