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Ende-zu-Ende: Yahoo veröffentlicht Quellcode für E-Mail-Verschlüsselung

Wie Google bietet nun auch Yahoo ein Browser-Plugin für die E-Mail-Verschlüsselung an. Der Quellcode basiert auf dem von Google, steht frei zur Verfügung und kann somit von jedem überprüft werden.

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Yahoo nutzt den Code von Google zur E-Mail-Verschlüsselung.
Yahoo nutzt den Code von Google zur E-Mail-Verschlüsselung. (Bild: Yahoo)

Auf der Sicherheitskonferenz Black Hat im vergangenen Sommer hat Yahoo angekündigt, eine PGP-basierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für seinen E-Mail-Dienst anzubieten. Wie Yahoo mitteilt, steht nun der Quellcode für ein Browser-Plugin bereit, mit dem dieses Ziel umgesetzt wird. Die Arbeit von Yahoo basiert größtenteils auf dem Plugin von Google - beide Unternehmen kooperieren bei der Umsetzung.

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Bereitgestellt wird der Quellcode von Yahoo auf Github. Damit kann jeder den Code überprüfen und eventuell verbessern. Yahoo ruft explizit dazu auf und bietet über sein Bug-Bounty-Programm auch Belohnungen an, falls Sicherheitslücken aufgefunden werden. Noch ist der Code wohl aber als experimentell zu betrachten und wird von Yahoo nicht für den breiten Einsatz empfohlen.

Mit Hilfe der Umsetzung über ein Browser-Plugin wollen die E-Mail-Anbieter eine wesentlich einfachere Umsetzung der Verschlüsselung erreichen, als sie bisher möglich ist. Derzeit wird zum Absichern der E-Mails ein nativer Client benötigt, dessen Nutzerführung meist deutlich komplexer ist als bei der webbasierten Lösung.

Der Code soll kompatibel zu aktuellen Anwendungen sein. Ob diese Plugins aber ähnlich sicher sind, muss sich noch zeigen. Denn die Erweiterungen sind in Javascript geschrieben, was häufig als völlig ungeeignet für derartige Kryptooperationen angesehen wird. In seiner Ankündigung hatte Google jedoch versichert, mit der Programmiersprache in Verbindung gebrachte Probleme soweit wie möglich ausgeschlossen zu haben.

Zusätzlich zu dem Browser-Plugin erstellt Google auch ein neues Protokoll zur Schlüsselverwaltung.

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olleIcke 18. Mär 2015

Er hats quasi von "Glas is halb voll" zu "Glas is halb leer" umgedichtet. Niemand...

jkow 17. Mär 2015

Ich denke, es gibt auch für Mail-Client-Nutzer immer mal wieder Situationen, in denen...

AllAgainstAds 17. Mär 2015

Vergesst dabei mal nicht, das die Emails nicht nur im Webbrowser lesbar sein sollten...


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