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Ende von Stadia:
Google steigt aus und die Entwickler verlieren

Nach dem Aus seines Cloudgaming-Dienstes hat Google sich nicht um seine Partner gekümmert. Das trifft vor allem kleine Spieleentwickler .
/ Daniel Ziegener
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Google hat viele Spieleentwickler im Dunkeln gelassen. (Bild: Moises Gonzalez)
Google hat viele Spieleentwickler im Dunkeln gelassen. Bild: Moises Gonzalez / Unsplash

Wie kurzfristig die Entscheidung zur Einstellung von Stadia gefällt wurde, wird im Gespräch mit Spieleentwicklern schnell klar. Denn bis zuletzt holte Googles Team noch neue Spiele auf seine Cloudgaming-Plattform. "Die Tinte unter dem Vertrag ist noch nicht trocken gewesen" , sagt Fabian Boulegue von Aerosoft. Fast einen Monat später wartet er wie viele andere Partner noch immer auf klare Informationen von Google. Er ist einer der betroffenen Entwickler, mit denen Golem.de über das plötzliche Aus der Cloudgaming-Plattform gesprochen hat.

Es waren große Versprechen, die der Internetkonzern 2019 bei der Ankündigung von Stadia machte. Nicht weniger als eine weitere Plattform für Videospiele wollte der Internetkonzern etablieren, auf Augenhöhe mit Sony, Microsoft und Valve. Ein Publikum von Milliarden Spielern sollte der Cloudgaming-Dienst erreichen.

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