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Ende einer TV-Ära: Set der Enterprise wird zerlegt - Star-Trek-Zukunft offen

Bei Paramount+ endet die aktuelle Star-Trek-Ära. Letzte Serien laufen aus, Kulissen werden bereits zerstört.
/ Peter Osteried
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Das Set der Enterprise wird - wie alle Sets von Strange New Worlds - abgebaut. (Bild: Paramount)
Das Set der Enterprise wird - wie alle Sets von Strange New Worlds - abgebaut. Bild: Paramount

Die aktuelle Star Trek-Ära bei Paramount+ steht vor dem Ende: Mit dem Abschluss von Star Trek: Strange New Worlds und der Absetzung von Star Trek: Starfleet Academy gibt es erstmals seit fast einem Jahrzehnt keine neue Serie mehr in Produktion.

Wie die Fan- und Branchenwebsite Trekcentral berichtet(öffnet im neuen Fenster), werden inzwischen sogar die Kulissen beider Produktionen abgebaut.

Noch zwei Staffeln

Strange New Worlds schloss seine fünfte und letzte Staffel bereits Ende 2025 ab. Starfleet Academy wurde kurz nach dem Finale der ersten Staffel eingestellt, obwohl die zweite Staffel noch fertig produziert wurde. Beide Serien bleiben damit zwar noch mit neuen Episoden bis voraussichtlich 2027 präsent, eine Fortsetzung darüber hinaus ist jedoch nicht geplant.

Mit dem Abbau der Sets endet auch ein aufwendiger Produktionsabschnitt. Die Kulissen von Starfleet Academy, darunter ein mehrstöckiges Atrium mit der sogenannten Wall of Heroes sowie Brücke und Unterrichtsräume, galten als die bislang größten im Franchise. Auch die ikonischen Sets von Strange New Worlds – etwa die Brücke der USS Enterprise oder die Quartiere von Captain Pike – werden entfernt.

Gerade der Abbau der Enterprise-Kulisse verheißt nichts Gutes. Bislang hofften Fans, dass es mit der Serie Year Zero weitergehen könnte, die die frühen Abenteuer von Captain Kirk und seiner Crew zeigt. Die Sets wären vorhanden gewesen. Der Abbau macht es unwahrscheinlich, dass es weitergeht.

In Kanada gedreht

Gedreht wurde in Kanada, unter anderem in den Pinewood Studios Toronto und bei CBS Stages Canada in Mississauga. Laut Bericht sollen Teile der Kulissen sogar versteigert werden. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Projekte kurzfristig doch noch fortgeführt werden.

Zuvor deutete Produzent Henry Alonso Myers noch an, dass Kulissen eingelagert seien – ein möglicher Hinweis auf geplante Spin-offs. Diese Perspektive scheint sich mit dem Rückbau nun erledigt zu haben.

Damit endet eine Phase, in der zeitweise bis zu fünf Serien parallel liefen.


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