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EMVCo: Natwest testet Bezahlkarte mit Fingerabdruckleser

Im Vereinigten Königreich startet ein kleiner Test zu Contactless-Bezahlkarten (EMVCo), die auch höhere Beträge ohne PIN oder Unterschrift freigeben können. Der Fingerabdruck wird als Autorisierungsmerkmal verwendet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Natwest lädt 200 Kunden für einen Testlauf ein.
Die Natwest lädt 200 Kunden für einen Testlauf ein. (Bild: Niklas Halle'n/AFP)

Die englische National Westminster Bank (Natwest) testet im Vereinigten Königreich das kontaktlose Bezahlen mit Fingerabdruckautorisierung, berichtet der Guardian. EMVCo wird dabei aber nicht etwa über ein Smartphone samt Fingerabdruckleser umgesetzt, sondern über eine Bezahlkarte im üblichen Scheckkartenformat. Die Debitorenkarte bietet für die Autorisierung einen integrierten Fingerabdruckleser. Damit kann die für kontaktloses Bezahlen übliche Maximalgrenze überwunden werden.

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Im Vereinigten Königreich liegt diese für Natwest bei 30 britischen Pfund. Die Beträge sind abhängig vom Kartenausgeber und üblicherweise auch in Ländern halbwegs gleichgeschaltet. Normalerweise wird bei höheren Beträgen per EMVCo zur Sicherheit eine PIN oder Unterschrift verlangt. Mit dem Fingerabdruckleser gibt es eine weitere Alternative. Laut Guardian sollen zunächst einmal 200 Personen an dem Test teilnehmen. Eine gesonderte Energieversorgung braucht die Debitorenkarte dabei nicht. Der EMVCo-Standard übernimmt die Bereitstellung von elektrischer Leistung.

Es ist nicht der erste Test dieser Art. In Italien gibt es einen ähnlichen Test. Die Technik selbst wurde von Gemalto entwickelt. Das Unternehmen versucht bereits seit Januar 2018, seine Technik den Banken anzubieten. Auch eine Bank in Zypern gehört dazu. Die Technik wäre ein möglicher nächster Schritt im Bereich der drahtlosen Zahlung. Vor allem, weil sich das Bezahlen per Smartphone ebenfalls verbreitet und hier die Nutzung eines Fingerabdrucks schon angewöhnt wurde.

Per EMVCo, erkennbar an dem Wellensymbol, fehlt diese Komfortfunktion noch in der Masse. Dem Guardian verspricht Natwest, dass die Funktion sicher sei. Der Fingerabdruck wird nur auf der Karte gespeichert und kann nicht ausgelesen werden. Ob das sicherer ist als die Eingabe einer PIN oder die Unterschrift, muss die Praxis erst zeigen. Laut Gemalto ist das neue System schneller und sicherer.

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ase (Golem.de) 12. Mär 2019

Hallo, allgemein ist das nicht gerade sicher. Das Abgucken einer (vierstelligen...


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