EMV Contactless: Kontaktloses Bezahlen wird in Deutschland beliebter

Sogenanntes kontaktloses Bezahlen mit Plastikkarten per EMV Contactless wird in Deutschland immer beliebter. Die Anwender sparen sich bei Beträgen bis zu 50 Euro oft die PIN-Eingabe oder auch eine Unterschrift. Schneller geht es auch.

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Das Zahlen mit dem EMV-Wellensymbol wird beliebter.
Das Zahlen mit dem EMV-Wellensymbol wird beliebter. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das Bezahlen mit dem EMVCo-Standard EMV Contactless wird immer beliebter, das geht aus einem Bericht des Handelsblatts hervor. Statt die EMV-Chipkontakte zu nutzen, wird die Antenne in der Zahlungskarte verwendet. Ein nahes Schweben oberhalb des Zahlungsterminals reicht aus, um einen Zahlungsvorgang auszulösen. Die meisten Anwender legen die Karte auf das Lesegerät, was freilich auch funktioniert. Die Drahtlosfunktion erspart dem Nutzer nur das genaue Auflegen.

Laut dem Handelsblatt ist das Bezahlen mit Bargeld in Deutschland zwar immer noch die beliebteste Zahlungsmethode (75 Prozent), doch Kartenzahlungen und vor allem drahtlose Kartenzahlungen nehmen zu. Bei der Sparkasse ist der Wert der drahtlos durchgeführten Transaktionen auf zuletzt 24 Prozent gestiegen. Der Rest steckt die Karte noch ins Lesegerät. Bei den Genossenschaftsbanken liegt der Wert bei 21 Prozent. Natürlich muss man dabei darauf achten, dass die Werte der Sparkasse zu denen anderer Banken variieren können. Es ist auch Sache der jeweiligen Banken, die kompatiblen Karten überhaupt an die Kunden auszugeben. 21 bis 24 Prozent sind allerdings schon eine große Menge und decken sich mit Beobachtungen von Golem.de. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat sich die Anzahl der Anwender, die kontaktlos bezahlen, deutlich erhöht. Smartphone-Zahlungen sehen wir hingegen weiterhin sehr selten. In Relation zum Bargeld bleibt der Anteil aber gering, da bestenfalls nicht einmal ein Achtel der Nutzer kontaktlos bezahlt.

Wie gut das funktioniert, hängt aber auch von den teilnehmenden Banken ab. Die EMV-Contactless-Bezahlung, von Banken oft fälschlich mit NFC gleichgesetzt, ist normalerweise gedeckelt. In Deutschland sind es in der Regel 25 Euro, die ohne PIN oder Unterschrift ausgegeben werden können. Einige Banken haben die Zahlungsgrenze per Visa aber auf 50 Euro angehoben. Zudem können einige Banken Wunscheinstellungen für kontaktloses Zahlen setzen.

In anderen Ländern variiert die Grenze aber, auch für deutsche Karten. Vor allem im Ausland kann es, Erfahrungen von Golem.de zufolge, durchaus vorkommen, dass eine Kontaktloszahlung abgelehnt wird und dann die Chip-Kontaktflächen (Contact EMV) verwendet werden müssen. Bei der Überschreitung der jeweils gültigen Zahlungsgrenze können die Systeme auch bei kontaktloser Bezahlung nach einer PIN oder Unterschrift fragen. Das entspricht dann etwa der Art und Weise, wie NFC-Smartphones oder -Smartwatches die Zahlung oft durchführen, die EMVCo-Standards emulieren können. Die Technik per Smartphone zu bezahlen ist eigentlich auch schon länger etabliert. Wir beschäftigten uns 2013 bis 2014 mit den Problemen und Chancen von NFC.

Der EMV-Contactless-Standard, den auch NFC verwendet, wird von zahlreichen Zahlungsanbietern unterstützt. Zwar stand EMV ursprünglich für Europay/Eurocard, Mastercard und Visa, doch zu den Teilnehmern gehören auch American Express, Discover, Japan Credit Burea (JCB) und Chinas Union Pay. Contactless wird aber auch durch andere Anbieter unterstützt, wie etwa Diners Club. Es muss auch nicht zwingend eine Kreditkarte sein. Debitorenkarten und andere Kartenvarianten funktionieren ebenfalls. Erkennbar ist das an dem EMVCo-Wellenlogo auf der Karte und am Lesegerät.

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sphere 20. Mai 2019

Was Du schreibst ergibt keinen Sinn. Erstens: es gibt keinen Unterschied zwischen...

Til23 21. Mär 2019

Ein Schaden, der aber vor der Meldung des Verlustes/Diebstahl entstanden ist hat aber...

Peter Brülls 20. Mär 2019

Sorry, wo siehst Du da das große Einsparpotential? Die Fahrten muss er sowieso...

LinuxMcBook 20. Mär 2019

Ich entsperre mein Handy per Fingerabdruck direkt während ich es aus der Hosentasche...



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