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Emulatoren: Das neue Retropie läuft auf dem Raspberry Pi 4

Mit der Software können Nutzer ihren Raspberry Pi in eine Retrokonsole verwandeln. Sie baut auf Raspbian auf, ist aber mit Ubuntu kompatibel.

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Mit Retropie wird der Raspberry Pi 4 zu einer Spielekonsole.
Mit Retropie wird der Raspberry Pi 4 zu einer Spielekonsole. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Die Entwickler der Softwaresammlung Retropie haben die Version 4.6 herausgebracht. Diese ist mit dem aktuellen Modell Raspberry Pi 4 kompatibel, das leistungsfähiger ist als etwa der Raspberry Pi 3B+. Retropie macht den Computer zu einer vergleichsweise einfach bedienbaren Spielekonsole, die mit Emulatoren für diverse Systeme ausgestattet ist - etwa den Super Nintendo, Nintendo 64, Sega Genesis oder Atari 2600.

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Retropie 4.6 basiert wie die Vorgängerversion auf der neuen Debian-Distribution Raspbian Buster. Das ist ein Umstieg vom nicht mehr unterstützten Raspbian Stretch. Das Softwarepaket implementiert die Tools Emulation Station und Retroarch, welche die Entwickler auf die Versionen 1.8.5 respektive 2.9.1 aktualisiert haben. Auch wurde der Emulator Neo Geo CD hinzugefügt. Einzelne Emulatoren werden ebenfalls standardmäßig in aktuellen Versionen angeboten.

Steuern mit dem Controller

Die Software lässt sich so größtenteils mit einem am Pi angeschlossenen Controller bedienen. Das System unterstützt auch Bluetooth-Geräte. Einige Einstellungen erfordern allerdings zumindest eine Tastatur. Dabei ist zu beachten: ROMs für diverse Spiele bietet Retropie 4.6 nur an, wenn diese nicht an eine Lizenz gebunden sind. Es liegt an der Verantwortung der Nutzer, die rechtlichen Bedingungen für Emulationen einzuhalten.

Das Image für den Raspberry Pi 4 ist derzeit noch eine Betaversion. Nutzer, die ein Entwickler-Build von Buster verwenden, sollen auf die neue Version innerhalb des Setups aktualisieren können. Das Erstellen eines neuen Installationsimages sei nicht notwendig. Retropie 4.6 kann - neben Raspbian - auch auf anderen Distributionen installiert werden. Die Entwickler nennen Ubuntu.

Da der Raspberry Pi 4 einen etwas schnelleren ARM-Prozessor und mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung hat, könnten diverse Emulationen auf dem System besser laufen als zuvor. Allerdings hatte auch der Raspberry Pi 3B bereits genug Leistung, um zumindest ältere Titel darstellen zu können. Eine Umstellung ist daher nicht zwingend notwendig.

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deutscher_michel 02. Mai 2020

Nachtrag: also ich bin etwas ernüchtert. Der Performance-Boost ist eigentlich nur beim...

vvwolf 30. Apr 2020

Stirnrunzel. SD-CARD raus, in den Cardreader rein, 20 Minuten später...


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