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Embracer Group: Saber Interactive für bis zu 525 Millionen US-Dollar gekauft

Und wieder eine Großübernahme in der Spielebranche: Die schwedische Embracer Group kauft das Entwicklerstudio Saber Interactive, das hinter World War Z steckt und zuletzt die Switch-Version von The Witcher 3 produziert hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Actionspiels World War Z
Artwork des Actionspiels World War Z (Bild: Saber Interactive)

Der aus Schweden stammende Spielepublisher Embracer Group will das aus New Jersey stammende Entwicklerstudio Saber Interactive kaufen. Dessen Gründer erhalten 150 Millionen US-Dollar ausbezahlt. Dazu kommen später, wenn bestimmte Geschäftsziele erreicht werden, bis zu 325 Millionen US-Dollar zusätzlich, so dass der gesamte Übernahmepreis bei 525 Millionen US-Dollar liegt.

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Embracer ist bis vor kurzem unter dem Namen THQ Nordic aufgetreten. Das ist aber nur noch eine von bislang vier Geschäftseinheiten - alle beschäftigen sich mit Games. Der hierzulande bekannteste Ableger ist der Münchner Publisher Koch Media (Deep Silver), der Anfang 2018 für bis zu 121 Millionen Euro von Embracer (damals THQ Nordic) übernommen wurde.

Saber Interactive ist ein relativ großes Studio, das momentan rund 600 Entwickler beschäftigt und Niederlassungen in aller Welt hat. Das letzte größere eigene Projekt war die Anfang 2019 veröffentlichte Umsetzung des Zombiefilms World War Z als Computerspiel für Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One.

Zuletzt hat Saber zusammen mit CD Projekt Red das Rollenspiel The Witcher 3 für die Nintendo Switch portiert. Überhaupt macht Saber viele Kooperationen mit anderen Firmen, etwa Quake Champions mit Bethesda und Halo: The Master Chief Collection mit Microsoft.

Embracer hat in den vergangenen Monaten immer wieder kleinere und größere Studios übernommen. Im Februar 2019 war es Warhorse (Kingdom Come Deliverance) für 33,2 Millionen Euro. Im Mai folgten die für Gothic, Risen und Elex bekannten Piranha Bytes aus Essen für einen nicht genannten Betrag, im August das aus Texas stammende Entwicklerstudio Gunfire Games (Darksiders).

Ende 2019 kaufte der Konzern auch noch für rund 9,5 Millionen Euro die Tarsier Studios (Little Nightmares) und für rund 44,9 Millionen Euro das italienische Entwicklerstudio Milestone Interactive (MotoGP, Ride).

Ähnlich aktiv auf dem Übernahmemarkt ist derzeit nur noch der chinesische Technologiekonzern Tencent, der sich Anfang Februar 2020 am Berliner Entwicklerstudio Yager (The Cycle) beteiligt hat und parallel unter anderem versucht, das norwegische Entwicklerstudio Funcom (Conan Exiles) für rund 150 Millionen US-Dollar vollständig zu übernehmen.

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Muhaha 19. Feb 2020 / Themenstart

Das liegt an der immensen Masse an billigem Geld, welches großen Konzernen und...

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