Der Herman Miller Embody Gaming Chair kommt im Logitech-Blau.Bild:
Martin Wolf/Golem.de
Gaming-Stühle für wenige Hundert Euro würden wir gerade der Zockercommunity nicht empfehlen. Schließlich sitzen wir beim Spielen oft zehn Stunden oder noch länger auf unserem Stuhl. Arbeiten wir dann noch in einem Bürojob oder von zu Hause aus, addieren sich die Sitzstunden schnell zu einem Großteil des Tages zusammen.
Aus Erfahrung können wir sagen, dass günstige Stühle zwar anfangs ausreichen können, nach einiger Zeit aber quietschen, schleifen und an Komfort stark nachlassen. Die Folge: Wir sitzen falsch und es kommt nach einiger Zeit zu Rückenschmerzen und – wenn wir nicht aufpassen – zu schlimmeren Spätfolgen.
Hier kommt der Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair(öffnet im neuen Fenster) ins Spiel, der von Herman Miller in Kooperation mit Logitech entstanden ist. Der Preis dafür ist hoch: 1.310 Euro. Doch wie viel ist uns unsere Rückengesundheit letztlich wert? Nachdem wir einige Tage lang auf dem Stuhl gesessen haben, würden wir sagen: Der Preis ist gerechtfertigt, bis auf wenige Abstriche.
Das Vorbild ist bekannt
Uns kommt der Embody Gaming Chair recht bekannt vor. Kein Wunder, ist er im Prinzip doch nur eine leicht veränderte und günstigere Version des Embody Chair(öffnet im neuen Fenster), den Herman Miller seit einiger Zeit verkauft. Abseits der hellblauen Akzente, dem subtil schwarzen Logitech-Logo und einigen Designelementen wie den kantigen Scharten in den Sitzpolstern ist der Stuhl annähernd baugleich.
Das ist keineswegs schlecht, denn der Embody Gaming Chair kann ähnliche Qualitäten aufweisen wie das Bürostuhlvorbild. Er wird komplett zusammengebaut in einer großen Pappkiste geliefert. Hier ist keine weitere Montage notwendig. Etwas schade ist allerdings, dass uns das beigelegte Heftchen nur auf eine Webseite führt, statt Einstellungsmöglichkeiten übersichtlich zu erklären.
Leider verlinkt der Hersteller zudem die Anleitung ausschließlich in englischer Sprache. Bei einem so teuren Stuhl hätten wir das alles lieber direkt gewusst, statt zuerst eine Webseite besuchen zu müssen.
Stuhl passt sich dem Menschen an, nicht andersherum
Die Einstellungsmöglichkeiten des Embody Gaming Chair sind ziemlich vielfältig. Wir können die Sitzhöhe etwa von 432 bis 559 mm einstellen, was nahezu allen Körpergrößen gerecht wird. Das maximal zugelassene Körpergewicht beträgt 136 kg. Die stabile Konstruktion wirkt auf uns so, als könne dieser Wert tatsächlich ausgereizt werden.
Bild 1/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/21: Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/21: Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/21: Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/21: Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/21: Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/21: An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/21: Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/21: Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/21: Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/21: Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/21: Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/21: Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/21: Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/21: Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/21: Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ebenfalls verstellbar ist die Sitzlänge. Dazu schieben wir mittels zweier Kunststoffgriffe die Sitzschale nach vorn. Wir finden diese Mechanik ziemlich schwergängig und haben anfangs erst einmal eine Weile gebraucht, um sie überhaupt nutzen zu können, schließlich wollten wir unseren teuren Stuhl nicht beim ersten Probesitzen direkt beschädigen.
Umso besser ist die verstellbare Rückenlehne. Mittels Drehknauf können wir den unteren Teil der Lehne unserer Wirbelsäule anpassen. Haben wir eine eher gewölbte Wirbelsäule, dann schrauben wir den unteren Teil weiter zu uns heran. Bei einer geraden Wirbelsäule funktioniert das genau andersherum. Eine solch essenzielle Einstellungsmöglichkeit hätten wir gerne bei mehr Stühlen. Unser Rücken wird es uns danken.
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Die Lehne lässt sich übrigens auch nach hinten kippen. Dazu sollten wir zunächst die Federung unseren Präferenzen anpassen. Wir bevorzugen eine etwas stärkere Federung, damit das Kippen nicht so leicht fällt. Selbst sehr schwere oder kräftige Menschen dürften hier eine passende Härte finden, die Federung lässt sich nämlich sehr straff einstellen, so dass ein Kippen kaum noch möglich ist.
Bild 1/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/21: Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/21: Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/21: Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 8/21: Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/21: An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/21: Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/21: Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/21: Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/21: Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 17/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/21: Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/21: Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/21: Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/21: Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Sehr gut: Wir können in vier Stufen einstellen, wie weit die Lehne maximal nach hinten kippen kann. Dabei wird nicht nur die Lehne an sich, sondern auch die Sitzschale leicht angeschrägt, je weiter wir uns nach hinten lehnen. Das vermittelt stets eine natürliche Sitzhaltung, egal wie sehr wir uns in den Stuhl hineinlümmeln.
In der aufrechten Position hat die Lehne allerdings ein wenig Spiel, was mit leichterer Federung stärker auffällt. Wir haben dann das Gefühl, dass die Rückenlehne minimal kippelt, was auf Dauer nerven kann. Auch deshalb haben wir die Federung etwas straffer angezogen.
Ein erstes Probesitzen zeigt den Vorteil der weicheren Polster.
Mit Hermann Miller sitzen wie auf Wolke 7
In der speziellen Gaming-Variante hat Herman Miller in das Sitzpolster und in die Rückenlehne zusätzlichen Schaumstoff eingebettet. Dadurch ist die Sitzfläche recht weich und angenehm. Wir hatten auch nach langem Sitzen nie das Gefühl, dass der Stuhl drückt oder unkomfortabel ist.
Im Gegenteil: Wir wollten daraus teilweise nicht einmal mehr aufstehen, so gemütlich sind die weichen Sitzpolster. Außerdem sind besonders schweißtreibende Matches in Games kein Problem. Uns ist auch nach mehreren Stunden kein besonderer Wärmestau aufgefallen.
Der Marketingclaim, die Kissen hätten eine Kühlwirkung, ist allerdings Unfug. Wir konnten zu herkömmlichen im Golem.de-Büro genutzten Bürostühlen wie den Hag H03 kaum einen Unterschied feststellen.
Futuristische Lehne passt sich dem Rücken an
Dass der Stuhl so bequem ist, liegt auch an der exzellenten flexiblen Rückenlehne, die mit einem Gitterkonstrukt aus biegsamen Kunststoffarmen versehen ist. Das ist allerdings nicht nur Zierde, sondern ein sehr interessantes ergonomisches Konzept. Die Rückenlehne ist nämlich in Zonen eingeteilt, die sich unserem Rücken und den Bewegungen im Stuhl anpassen. Sie ist daher keineswegs starr und lässt sich mit etwas Kraftaufwand problemlos eindrücken.
Bild 1/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/21: Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/21: Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/21: Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/21: Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/21: Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/21: An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/21: Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/21: Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/21: Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/21: Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/21: Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/21: Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/21: Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/21: Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/21: Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Möglich machen das die Kunststoffarme an der Lehne, die zugleich biegsam und stabil sind. Die Lehne selbst besteht lediglich aus einer perforierten Gummimatte und dem darüberliegenden weichen Stoffbezug. Das mag fragil klingen, stellt sich aber als sehr gut verarbeitete und stabile Konstruktion heraus, die es so bei kaum einem anderen Stuhl gibt.
Selbst in einer starren Einstellung fühlt sich unser Rücken daher angenehm unterstützt an, was wir schon nach einigen Stunden Sitzen positiv bemerken. Dabei ist es gewollt, dass hier keine Kopfstütze vorhanden ist. Allerdings fehlt uns ein wenig die Möglichkeit, die Höhe der Lehne einstellen zu können. Gerade kleinere oder sehr große Personen würden dies sicherlich begrüßen.
Etwas wackelige Armstützen
Schade: Der Herman Miller Embody Gaming-Chair erbt auch die wackeligen Armstützen des Vorbildes. Diese lassen sich in ihrer Entfernung zum Sitzenden leider nicht starr arretieren. Handauflagen, die zudem für unseren Geschmack etwas zu hart gepolstert sind, rutschen leicht nach vorn oder hinten.
Bild 1/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/21: Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/21: Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/21: Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 8/21: Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/21: An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/21: Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/21: Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/21: Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/21: Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/21: Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/21: Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/21: Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/21: Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/21: Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Generell machen die Stützarme aus Kunststoff nicht den stabilsten Eindruck. Sie haben ein spürbares Spiel und wackeln, wenn wir sie erst einmal mittels Klickmechanismus in der gewünschten Position eingerastet haben. Was sie im Gegenzug bieten, ist eine sehr gute Einstellbarkeit in der Höhe und auch in ihrem Abstand zueinander. Das bieten nicht viele Stühle. Wir würden uns nur nicht mit zu viel Körpergewicht darauf abstützen, was aber bei Stühlen generell nicht empfohlen wird.
Stabile Konstruktion mit fünf Armen und Gasdruckfeder
Die gesamte Sitzschale ist auf einem klassischen Gasdruckzylinder aufgebockt, der wiederum in einem Standfuß mit fünf Armen geklemmt wird. Daran sind Kunststoffrollen angebracht, die sich auf harten Böden und auf Teppich eignen sollen.
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Zumindest in unserem Büro, das mit Filzteppich ausgelegt ist, rollt der Stuhl gut hin und her, ohne zu leicht- oder schwergängig zu sein. Allerdings haben wir nach einigen Tagen festgestellt, dass selbst ein so teurer Stuhl nicht vor Knarzen gefeit ist. Hier hilft ein wenig Kriechöl wie etwa WD40, das Quietschen und andere nervende Geräusche vermindert.
Gaming nur im Namen
Ganz klar ist der Herman Miller Embody Gaming Chair ein toller Stuhl. Doch warum er als Gaming-Produkt vermarktet wird, ist uns ehrlich gesagt nicht ganz klar. Bis auf die minimal aggressivere Optik, die geringfügig bessere Polsterung und die Logitech-Farben gibt es hier nichts, was speziell die Spieleszene ansprechen würde.
Bild 1/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/21: Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/21: Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/21: Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/21: Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/21: Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/21: An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/21: Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/21: Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/21: Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/21: Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/21: Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/21: Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/21: Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/21: Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/21: Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wir hätten uns wenigstens ein paar interessante Zusatzfunktionen vorstellen können. Warum nicht einen optionalen Getränkehalter an der Seite anbieten oder eine subtile RGB-Beleuchtung verbauen? Denkbar wären auch Halterungen für Headset und Co. Toll wäre doch auch eine zusätzliche Dreingabe in Form von Spielecodes gewesen – irgendetwas, das die Gaming-Vermarktung rechtfertigt.
Sicher möchten Herman Miller und Logitech auf den immer größer werdenden Trend der Gaming-Stühle aufspringen und damit einfach Geld verdienen. Was auch immer die Motivation ist: Der Embody Gaming Chair ist der beste Gaming-Stuhl, ohne wirklich ein Gaming-Stuhl zu sein – eben weil viele Produkte in diesem Segment zwar futuristisch aussehen, aber alles andere als komfortabel sind.
Embody Gaming Chair – Verfügbarkeit und Fazit
Herman Miller verkauft den Logitech Embody Gaming Chair auf der eigenen Webseite für derzeit 1.310 Euro. Das ist viel Geld für einen Stuhl. In der Grundkonfiguration kostet der herkömmliche und nahezu baugleiche Herman Miller Embody mit etwa 1.600 Euro aber noch mehr.
Das Unternehmen bietet auch Alternativen wie den Sayl an, die ab 635 Euro kosten. Egal, für was wir uns entscheiden: Wir würden auf jeden Fall für einen vernünftigen Stuhl nicht zu wenig Geld ausgeben. Dafür sind gute Sitzmöbel für eine bessere Gesundheit einfach zu wichtig.
Fazit
Eine verstellbare Rückenlehne, Höhenverstellung, gut laufende Rollen und schön weiche Polster: Der Embody Gaming Chair ist wohl einer der besten Stühle, in den wir uns jemals hineingesetzt haben.
Das liegt unter anderem an der interessanten Rückenlehne, die wir gemäß unserer Wirbelsäulenform einstellen können. Die Lehne ist flexibel und passt sich den Bewegungen der sitzenden Person an. Das ist extrem komfortabel und ermöglicht auch mehr als zehn Stunden Zocken ohne Rückenschmerzen. Eine solche Technik gibt es bei kaum einem anderen Stuhl.
Bild 1/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/21: Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/21: Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/21: Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 8/21: Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/21: An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/21: Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/21: Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 13/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/21: Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 17/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/21: Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/21: Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/21: Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/21: Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ebenfalls toll: Der Stuhl wird, wie viele Produkte von Herman Miller, komplett zusammengebaut angeliefert. Wir können also nach dem Auspacken direkt mit dem Dauerzocken beginnen. Dabei merken wir dem Design des Stuhls kaum an, dass hier Logitech als Kooperationspartner involviert ist.
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Bis auf das Logitech-Logo, die dickeren Polster und das Logitech-Blau sehen wir allerdings kaum einen wirklichen Mehrwert für Gamer an sich. Interessante Gimmicks wie RGB-Beleuchtung oder einfach nur kostenlose Games als Dreingabe wären hier wünschenswert gewesen.
Bild 1/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/21: Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/21: Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/21: Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/21: Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/21: Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/21: An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/21: Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/21: Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/21: Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/21: Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 16/21: Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/21: Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/21: Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/21: Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/21: Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/21: Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Stuhl zeigt allerdings: Die besten Gaming-Stühle sind eigentlich keine Gaming-Stühle. Wir würden einen ergonomischen Bürostuhl den teilweise sehr unbequemen und überteuerten Racing-Sitzen vorziehen, auch wenn es uns eine Menge Geld kostet.
Denn wenn es etwas gibt, das teurer als der Embody Gaming Chair ist, dann sind es permanente Rückenschmerzen und eine Bandscheiben-OP.