• IT-Karriere:
  • Services:

Mit Hermann Miller sitzen wie auf Wolke 7

In der speziellen Gaming-Variante hat Herman Miller in das Sitzpolster und in die Rückenlehne zusätzlichen Schaumstoff eingebettet. Dadurch ist die Sitzfläche recht weich und angenehm. Wir hatten auch nach langem Sitzen nie das Gefühl, dass der Stuhl drückt oder unkomfortabel ist.

Stellenmarkt
  1. Kirsch Pharma GmbH, Salzgitter
  2. Melitta Business Service Center GmbH & Co. KG, Minden

Im Gegenteil: Wir wollten daraus teilweise nicht einmal mehr aufstehen, so gemütlich sind die weichen Sitzpolster. Außerdem sind besonders schweißtreibende Matches in Games kein Problem. Uns ist auch nach mehreren Stunden kein besonderer Wärmestau aufgefallen.

Der Marketingclaim, die Kissen hätten eine Kühlwirkung, ist allerdings Unfug. Wir konnten zu herkömmlichen im Golem.de-Büro genutzten Bürostühlen wie den Hag H03 kaum einen Unterschied feststellen.

Futuristische Lehne passt sich dem Rücken an

Dass der Stuhl so bequem ist, liegt auch an der exzellenten flexiblen Rückenlehne, die mit einem Gitterkonstrukt aus biegsamen Kunststoffarmen versehen ist. Das ist allerdings nicht nur Zierde, sondern ein sehr interessantes ergonomisches Konzept. Die Rückenlehne ist nämlich in Zonen eingeteilt, die sich unserem Rücken und den Bewegungen im Stuhl anpassen. Sie ist daher keineswegs starr und lässt sich mit etwas Kraftaufwand problemlos eindrücken.

  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Möglich machen das die Kunststoffarme an der Lehne, die zugleich biegsam und stabil sind. Die Lehne selbst besteht lediglich aus einer perforierten Gummimatte und dem darüberliegenden weichen Stoffbezug. Das mag fragil klingen, stellt sich aber als sehr gut verarbeitete und stabile Konstruktion heraus, die es so bei kaum einem anderen Stuhl gibt.

Selbst in einer starren Einstellung fühlt sich unser Rücken daher angenehm unterstützt an, was wir schon nach einigen Stunden Sitzen positiv bemerken. Dabei ist es gewollt, dass hier keine Kopfstütze vorhanden ist. Allerdings fehlt uns ein wenig die Möglichkeit, die Höhe der Lehne einstellen zu können. Gerade kleinere oder sehr große Personen würden dies sicherlich begrüßen.

Etwas wackelige Armstützen

Schade: Der Herman Miller Embody Gaming-Chair erbt auch die wackeligen Armstützen des Vorbildes. Diese lassen sich in ihrer Entfernung zum Sitzenden leider nicht starr arretieren. Handauflagen, die zudem für unseren Geschmack etwas zu hart gepolstert sind, rutschen leicht nach vorn oder hinten.

  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Generell machen die Stützarme aus Kunststoff nicht den stabilsten Eindruck. Sie haben ein spürbares Spiel und wackeln, wenn wir sie erst einmal mittels Klickmechanismus in der gewünschten Position eingerastet haben. Was sie im Gegenzug bieten, ist eine sehr gute Einstellbarkeit in der Höhe und auch in ihrem Abstand zueinander. Das bieten nicht viele Stühle. Wir würden uns nur nicht mit zu viel Körpergewicht darauf abstützen, was aber bei Stühlen generell nicht empfohlen wird.

Stabile Konstruktion mit fünf Armen und Gasdruckfeder

Die gesamte Sitzschale ist auf einem klassischen Gasdruckzylinder aufgebockt, der wiederum in einem Standfuß mit fünf Armen geklemmt wird. Daran sind Kunststoffrollen angebracht, die sich auf harten Böden und auf Teppich eignen sollen.

Gaming-Stühle

Zumindest in unserem Büro, das mit Filzteppich ausgelegt ist, rollt der Stuhl gut hin und her, ohne zu leicht- oder schwergängig zu sein. Allerdings haben wir nach einigen Tagen festgestellt, dass selbst ein so teurer Stuhl nicht vor Knarzen gefeit ist. Hier hilft ein wenig Kriechöl wie etwa WD40, das Quietschen und andere nervende Geräusche vermindert.

Gaming nur im Namen

Ganz klar ist der Herman Miller Embody Gaming Chair ein toller Stuhl. Doch warum er als Gaming-Produkt vermarktet wird, ist uns ehrlich gesagt nicht ganz klar. Bis auf die minimal aggressivere Optik, die geringfügig bessere Polsterung und die Logitech-Farben gibt es hier nichts, was speziell die Spieleszene ansprechen würde.

  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Armstützen sind etwas wackelig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stuhl rollt auf fünf Rädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kunststoffarme machen die Rückenlehne flexibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Drehknauf an der rechten Rückseite regelt die Krümmung der Rückenlehne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Rückseite kann die Lehne gekippt oder eingerastet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gemütliches Sitzgefühl durch gefederte Polster (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hebel für die Sitzgrößeneinstellung sind etwas schwergängig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Armlehnen lassen sich höhenverstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rückenpolster mit einigen Gaming-Akzenten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Herman Miller X Logitech G Embody Gaming Chair (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der blaue Hebel steuert die Sitzhöhe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückenlehne sieht toll aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückenlehne passt sich der sitzenden Person an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir können den Stuhl auch weit nach hinten kippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch können wir sehr hoch oder niedrig sitzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Subtiles Logitech-Branding (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir hätten uns wenigstens ein paar interessante Zusatzfunktionen vorstellen können. Warum nicht einen optionalen Getränkehalter an der Seite anbieten oder eine subtile RGB-Beleuchtung verbauen? Denkbar wären auch Halterungen für Headset und Co. Toll wäre doch auch eine zusätzliche Dreingabe in Form von Spielecodes gewesen - irgendetwas, das die Gaming-Vermarktung rechtfertigt.

Sicher möchten Herman Miller und Logitech auf den immer größer werdenden Trend der Gaming-Stühle aufspringen und damit einfach Geld verdienen. Was auch immer die Motivation ist: Der Embody Gaming Chair ist der beste Gaming-Stuhl, ohne wirklich ein Gaming-Stuhl zu sein - eben weil viele Produkte in diesem Segment zwar futuristisch aussehen, aber alles andere als komfortabel sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Embody Gaming Chair im Test: Der beste Gaming-Stuhl ist kein Gaming-StuhlEmbody Gaming Chair - Verfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 48,99€
  2. 3,29€
  3. (u. a. Chicken Police für 14,99€, Through the Darkest of Times für 9,99€, Townsmen - A...
  4. 16,99€

Venterrazero 08. Mär 2021 / Themenstart

Das geht mir seit dem Homeoffice ähnlich ich bin Softwareentwickler. Ja die zu schmale...

Michael H. 08. Mär 2021 / Themenstart

Wollt gerad sagen.. ergonomisch hin oder her... es gibt auch Leute, die sitzen total...

Sil53r Surf3r 08. Mär 2021 / Themenstart

Aller Ironie zum Trotz ist auch Braunes zweiter Roman, "Die Drachenwerft", ISBN...

Lanski 08. Mär 2021 / Themenstart

Aber darin widersprichst du dir schon selbst. Ergonomie ist nicht Medizin, Du kannst...

Reinheitsgebot 08. Mär 2021 / Themenstart

Ich habe einen Herman Miller Stuhl von meinem Nachbarn Geschenk bekommen. Der ist zwar...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3060 - Test

Schneller als eine Geforce RTX 2070, so günstig wie die Geforce GTX 1060 (theoretisch).

Geforce RTX 3060 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /