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Produkt von Kontron
Produkt von Kontron (Bild: Kontron)

Embedded System: Kontron entlässt fast ein Viertel der Belegschaft

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Produkt von Kontron (Bild: Kontron)

Das Geschäft mit Embedded-Mainboards und -Systemen läuft derzeit nicht gut. Kontron baut 300 Arbeitsplätze ab. In diesem Jahr wurden bereits der Chef und ein weiteres Vorstandsmitglied gefeuert.

Kontron wird 300 Beschäftigte entlassen. Das gab der Hersteller von Embedded-Computern mit Hauptsitz in Augsburg bekannt. Der Abbau soll schwerpunktmäßig in der Verwaltung erfolgen. Ende September 2016 hatte Kontron 1.260 Mitarbeiter. Danach wird fast ein Viertel der Arbeitsplätze abgebaut. Kontron fertigt Embedded-Mainboards und -Systeme für die Industrie, die Luftfahrt und Rüstungsbereich.

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Im Juli hatte der Aufsichtsrat von Kontron Vorstandschef Rolf Schwirz und Vorstandsmitglied Andreas Plikat von ihren Aufgaben entbunden.

Von April bis Juni 2016 sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 90,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebit) betrug minus 10 Millionen Euro nach minus 1,8 Millionen Euro. Auch das dritte Quartal lag unter den Vorjahresergebnissen. Mit 89,5 Millionen Euro lag der Umsatz 21,1 Prozent niedriger.

Keine guten Zahlen

Die Umsatzschwäche sei weiterhin in allen drei Geschäftsbereichen sichtbar: Im Geschäftsbereich Industrial lag der Rückgang bei 16,2 Millionen Euro. Die Geschäftsfelder Infotainment und Medical verzeichnen einen Rückgang um 32,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Im Geschäftsbereich Avionics/Transportation/Defense lag der Umsatzrückgang um 34,9 Millionen Euro. Das Geschäftsfeld Avionics verbesserte sich leicht um 1,8 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Communication entwickelte sich wie erwartet rückläufig: Der Umsatz sank um 14,4 Millionen Euro.

Kontron ist spezialisiert auf die Fertigung gesicherter Hard- und Software für das industrielle Umfeld und andere harte Umweltbedingungen. Die Firma bietet dafür neben Boards und Platinen für Embedded-Computing-Anwendungen in  unterschiedlichen Standardformfaktoren auch branchenspezifische Komplettsysteme. Beispiele sind etwa Leitstand- und Steuerungsrechner oder Rechnerplattformen für den Betrieb von Passagierinformations- oder Entertainmentsystemen. Spezieller Fokus liegt auf dem Internet der Dinge (IoT).


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M.P. 02. Dez 2016

Die haben schon schöne Boards gemacht, da sind die Entwickler von Raspberry und Arduino...



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