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Embedded SIM-Card: Vodafone will keine Apple eSIM zulassen

Vodafone will die Apple eSIM nicht unterstützen. "Die SIM-Karte ist Kern unserer Beziehung zum Kunden. Also wollen wir an ihr festhalten", sagte ein Topmanager. Doch die Telekom treibt die eSIM voran.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom über eSIM
Telekom über eSIM (Bild: Telekom)

Vodafone lehnt die eSIM, die von Apple gefördert wird, ab. "Die SIM-Karte ist Kern unserer Beziehung zum Kunden. Darauf sind häufig extrem wichtige Informationen abgelegt. Also wollen wir an ihr festhalten", sagte Jan Geldmacher, der Leiter des globalen Großkundengeschäfts von Vodafone, der Rheinischen Post.

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Mit dem iPad Air 2 schaffte Apple die SIM-Karte zumindest teilweise ab. "Die Apple SIM erlaubt es Ihnen, zwischen verschiedenen Datenplänen ausgesuchter Netzbetreiber zu wählen - direkt auf Ihrem iPad", hieß es. Kunden in den USA und Großbritannien müssen sich beim Providerwechsel nicht länger eine neue SIM-Karte beim Netzbetreiber besorgen. Stattdessen können sie ihr Gerät einschalten, einen Provider auswählen und sofort mobil lossurfen. Das hat allerdings einen gewichtigen Nachteil: Die Kunden können die SIM-Karte nicht in einem anderen Gerät verwenden.

Komplett abschaffen konnte Apple die SIM-Karte noch nicht. Wer in anderen Ländern mit dem iPad das mobile Internet nutzen will oder zum Beispiel Kunde des US-Mobilfunkbetreibers Verizon ist, muss nach wie vor zur alten SIM-Karte greifen.

Die Deutsche Telekom unterstützt dagegen die Entwicklung von eSIM. Die Telekom sieht die Embedded SIM-Card als Chance und beteiligt sich in internationalen Gremien an der Erarbeitung eines offenen eSIM-Standards. "Ob bei Wearables oder Machine-to-Machine - eSIMs bieten gewaltige Chancen. Das alles geht aber nur, wenn wir als Branche gemeinsam an einer interoperablen Lösung arbeiten und nicht ein Wettlauf der Insellösungen entsteht. Wir brauchen einen offenen eSIM-Standard", sagte Claudia Nemat, Vorstand Europa und Technologie bei der Telekom am 28. Februar 2015 im Vorfeld des MWC in Barcelona.

Mit dem Smartphone wird der Barcode auf der Verpackung eines neuen Produktes gescannt, um es zu aktivieren und mit den bereits eingebundenen Geräten oder Produkten zu vernetzen. "Dazu gehört, dass über den Vertrag mehr Endgeräte als bisher verwaltet werden können", erklärte die Telekom. Die Telekom ist überzeugt, dass der neue eSIM-Standard ab 2016 in den Markt kommt und ab 2017 massenhafte Verbreitung findet.

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M.P. 20. Mär 2015

Hmm, wie soll das Switching zwischen den Networks mit dieser eSIM-Karte funktionieren? Da...

Jasmin26 19. Mär 2015

na, der arbeitet nicht zufällig bei VF :-)

Jasmin26 19. Mär 2015

du hättest die Möglichkeit für verschiedene Bedürfnisse,Daten/Festnetz/mobile/home...

Jasmin26 19. Mär 2015

die elektronische simkarte unterscheidet sich nicht von der Hardware sim, die hardware...

/mecki78 19. Mär 2015

Was für eine Kundenbeziehung soll das sein? Ich habe denen in 2 1/2 Wochen 4 Mails über...


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