Embedded SIM-Card: Telefónica O2 will Richtlinien für eSIM-Karte
Die Telefónica hat dem Onlinemagazin Teltarif seine Stellung zu Embedded SIM-Card erklärt. Der Telekommunikationsdienstleister nimmt demnach die Bedürfnisse und Erfahrungen seiner zahlreichen Kunden weltweit sehr ernst. Man sei sich der "möglichen Bedeutung des Themas eSIM durchaus bewusst" . Um weitere Schritte in Richtung eSIM unternehmen zu können, müssten "branchenspezifische Richtlinien" festgelegt werden. "Aktuell wird daran gearbeitet und wir als Telefónica gestalten das aktiv mit" , teilte die Pressestelle auf Anfrage von Teltarif mit(öffnet im neuen Fenster) .
Die Deutsche Telekom hatte ausdrücklich erklärt, die Entwicklung von eSIM zu unterstützen. Man sehe die Embedded SIM-Card als Chance und beteilige sich in internationalen Gremien an der Erarbeitung eines offenen eSIM-Standards. Mit dem Smartphone wird der Barcode auf der Verpackung eines neuen Produktes gescannt, um es zu aktivieren und mit den bereits eingebundenen Geräten oder Produkten zu vernetzen. "Dazu gehört, dass über den Vertrag mehr Endgeräte als bisher verwaltet werden können" , erklärte die Telekom. Die Telekom will, dass der neue eSIM-Standard ab 2016 in den Markt kommt und ab 2017 massenhafte Verbreitung findet.
Vodafone hatte erklärt , die eSIM, wie sie von Apple gefördert wird, abzulehnen. "Die SIM-Karte ist Kern unserer Beziehung zum Kunden. Darauf sind häufig extrem wichtige Informationen abgelegt. Also wollen wir an ihr festhalten" , sagte Jan Geldmacher, der Leiter des globalen Großkundengeschäfts von Vodafone.
Das Münchener Unternehmen Giesecke & Devrient (G&D) errichtet bereits(öffnet im neuen Fenster) für DoCoMo, den größten Mobilfunkbetreiber Japans, ein Subscription-Management für einen ersten kommerziellen eSIM-Dienst. Auf Basis von Smartcard-Technologie sowie seiner Software und Services zur Verwaltung von SIM-Karten liefert G&D eine Ausrüstung zum Herunterladen und Verwalten von Teilnehmerdaten auf SIM-Karten "over the air" (OTA).
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