Abo
  • Services:

Embedded Security: Geldautomaten-Hacker Barnaby Jack ist tot

Der berühmte Hacker Barnaby Jack lebt nicht mehr. Der durch seine Hacks von Geldautomaten, Insulinpumpen und Herzschrittmachern bekannte Jack plante eine weitere große Enthüllung. Seine Todesursache ist unbekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Barnaby Jack hackt Geldautomaten auf der Black Hat 2010.
Barnaby Jack hackt Geldautomaten auf der Black Hat 2010. (Bild: Dan Tentler (Vissago)/CC BY-NC 2.0)

Barnaby Jack ist tot. Der berühmte Hacker wurde leblos in einer Wohnung in San Francisco gefunden. Der gebürtige Neuseeländer, der nur 35 Jahre alt wurde, war Director bei der Embedded-Security-Firma IOActive. Das Unternehmen twitterte: "Verloren und unvergessen, unser geliebter Pirat, Barnaby Jack, ist verstorben. Er war ein Meister-Hacker und guter Freund. Auf Dein Wohl, Barnes!"

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. IT2media GmbH & Co. KG, Nürnberg, Leipzig, München

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wurde Jack von einem "geliebten Menschen" gefunden. Ein Polizeisprecher machte keine Angaben zur Todesursache. Das Büro des medizinischen Gutachters von San Francisco erklärte, es könne bis zu einem Monat dauern, bis das Ergebnis der Obduktion vorliege.

Jack wurde durch seinen Auftritt auf der Black Hat 2010 weltberühmt, wo er auf der Bühne Geldautomaten der Hersteller Tranax Technologies und Triton hackte, ohne das Geld von einem Konto abzubuchen, und sie dazu brachte, ihren Inhalt in das Publikum regnen zu lassen. Er nannte die Angriffstechniken Jackpotting.

Ein Jahr zuvor hatte sein damaliger Arbeitgeber Juniper Networks den Vortrag auf Druck der Hersteller verhindert. Den Geldautomaten Tranax griff Jack mit seiner Software Dillinger und dem Rootkit Scrooge über eine externe Schnittstelle an. Er nutze eine Schwachstelle in der standardmäßig aktivierten Fernwartungsfunktion aus, um eine präparierte Firmware zu installieren.

Der Triton-Geldautomat hatte eine Schwachstelle an seinem PC-Motherboard, die sich über einen Standardschlüssel ausnutzen ließ, der im Internet zum Kauf stand. Danach akzeptierte der Geldautomat die Hackersoftware als autorisiertes Update.

Im April 2012 hackte Jack als McAfee-Mitarbeiter eine Insulinpumpe und erreichte, dass sie den gesamten Vorrat auf einmal an den Patienten abgab.

Bei seinem neuen Vortrag auf der Black Hat 2013 in Las Vegas ging es um Angriffe auf einen Herzschrittmacher.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

Anonymer Nutzer 29. Jul 2013

Das Barnes eigentlich erreichen wollte das Diabetiker ein uneingeschränkteres Leben...

theWhip 29. Jul 2013

Vor kurzem kam doch ein MIT Student ums Leben.... diser soll doch auch systeme gehackt...

theWhip 29. Jul 2013

Geschmacklos.... aber geh mal wieder mit deinen Autos spielen. Todesursache unbekannt und...

cry88 28. Jul 2013

Und wie sieht sie aus? Hast du irgendwelche Zahlen, die deine Vermutung auch nur...

sku 27. Jul 2013

http://www.spike.com/video-clips/6qbb5h/1000-ways-to-die-hack-attack Habs in Deutsch...


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /