Abo
  • IT-Karriere:

Embedded-Platine: Jetson Nano kostet 99 US-Dollar

Das Jetson Nano ist ein Enwickler-Kit, um Projekte mit künstlicher Intelligenz umzusetzen. Um den günstigen Preis für Bildungseinrichtungen und die Makerszene zu realisieren, verwendet Nvidia ein abgespecktes SoC.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidia-CEO Jensen Huang spricht scherzhaft von Jensen Nano.
Nvidia-CEO Jensen Huang spricht scherzhaft von Jensen Nano. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat auf der GPU Technology Conference im kalifornischen San Jose den Jetson Nano vorgestellt, eine Embedded-Platine für Entwickler von künstlicher Intelligenz. Das kleine System wird als Developer Kit samt Breakout-Board für knapp 100 US-Dollar und als einzelnes Modul für rund 130 US-Dollar mit etwas mehr Funktionsumfang verkauft. Gedacht ist Jetson Nano für Bildungseinrichtungen und die Maker- sowie die Robotikszene.

Stellenmarkt
  1. Kisters AG, Karlsruhe
  2. THE BRETTINGHAMS GmbH, Berlin

Auf dem scherzhaft als Jensen Nano bezeichneten Modul befindet sich eine abgespeckte Version des Tegra X1 (Erista) genannten Chips, wie er in Nintendos Switch eingesetzt wird: Statt 256 Maxwell-Shader-Einheiten gibt es nur 128 davon, hinzu kommen ein Cortex-A57-Quadcore und 4 GByte LPDDR4-Arbeitsspeicher an einem 64-Bit-Interface. Das System-on-a-Chip kann bis zu acht 1080p-Streams parallel analysieren, die Decodier-Einheit schafft 4K bei 60 Hz bei H.264- oder H.265-Material.

Das mit fünf Watt recht sparsame Dev-Kit wird mit einem Stromanschluss, fünf USB-Ports, einem HDMI-Ausgang, Gitabit-Ethernet und passiver Kühlung ausgeliefert. Das Breakout-Board misst 100 x 80 mm, das eigentliche Modul fällt mit 70 x 45 mm entsprechend kompakter aus. Nur für das teurere Modul schaltete Nvidia zwölf unterstützte Kameras frei, das Dev-Kit kann nur eine ansteuern. Als Software-Stack läuft Cuda-X auf dem Jetson Nano, so nennt Nvidia mittlerweile das eigene Portfolio bestehend aus allerhand Bibliotheken für künstliche Intelligenz.

Nvidia verkauft das Dev-Kit in den nächsten Tagen, das Modul soll in Stückzahlen ab 1.000 Einheiten im Juni 2019 verfügbar sein.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Nvidia hin an der GTC in San Jose teilgenommen, die Reisekosten wurden gänzlich von Nvidia übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 87,90€ + Versand
  2. 169,90€ inkl. Versand von Computeruniverse
  3. (u. a. GTA 5 PREMIUM ONLINE EDITION 8,80€, BioShock: The Collection 12,99€)
  4. 14,95€

Folgen Sie uns
       


Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert

Alle möglichen Umlaute auf einer Tastatur: Wir haben Cherrys Europa-Tastatur ausprobiert.

Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
    IT-Forensikerin
    Beweise sichern im Faradayschen Käfig

    IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
    Eine Reportage von Maja Hoock

    1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

    Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
    Digitaler Knoten 4.0
    Auto und Ampel im Austausch

    Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

      •  /