Embedded Displayport: Nvidias G-Sync für Notebooks benötigt kein Zusatzmodul
Nvidia hat G-Sync für Notebooks angekündigt, erste Informationen dazu waren bereits im Februar aufgetaucht . G-Sync synchronisiert die Bildrate mit der Frequenz des Monitors und verhindert das Zerreißen des Bildes (Tearing) sowie das Stottern und eine hohe Eingabelatenz, die mit V-Sync auftreten.
Bei G-Sync für externe Displays verwendet Nvidia eine Scaler-Einheit, welche Frames verdoppelt oder verdreifacht, sobald die Bildrate unter 30 fps fällt. Somit unterschreitet G-Sync anders als AMDs Freesync nicht die Frequenz-Untergrenze des Monitors, die Bildrate ist immer synchronisiert.
Bei der Notebook-Version fehlt der Scaler, daher verdoppelt oder verdreifacht der Treiber die Frames. Nvidia nutzt die optionale Erweiterung Adaptive Sync des Embedded-Displayport-Standards. G-Sync klappt nicht in Kombination mit Optimus , da hier das Display an die integrierte Intel-Grafikeinheit angeschlossen wird. G-Sync für Notebooks erfordert eine Maxwell-v2-Grafikeinheit (GTX 980M, GTX 970M oder GTX 965M).
Zu den ersten Geräten zählen Asus' G751, Clevos P770ZM-G und P750ZM-G, Gigabytes Aorus X7 Pro-Sync und Aorus X5 sowie MSIs GT72. Alle Notebooks mit G-Sync unterstützen neue Funktionen, die auch bei externen Displays per Geforce-Grafikkartentreiber 353.06 WHQL verfügbar sind: G-Sync klappt im Fenstermodus und Nvidia überlässt dem Nutzer die Wahl, ob bei Bildraten höher als 75 fps G-Sync deaktiviert ist oder nicht.
Bleibt G-Sync aktiviert, begrenzt die Display-Frequenz von 75 Hz die Bildrate auf 75 fps. Geht sie darüber hinaus, verringert sich die Eingabelatenz durch die höhere Framerate, der Nutzer sieht dann aber Tearing.
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