Abo
  • Services:

Test Bioshock Infinite: Kampf um Liebe, Gott und Vaterland

Gemetzel im Auftrag des Herrn: Im frömmelnden Reich Columbia über den Wolken wird der Spieler in Bioshock Infinite als falscher Prophet gejagt. Die fantastische Spielewelt ist - neben den gelungenen Protagonisten Booker DeWitt und Elizabeth - der Star des Spiels.

Artikel veröffentlicht am ,
Elizabeth aus Bioshock Infinite
Elizabeth aus Bioshock Infinite (Bild: Golem.de)

"Nicht Panik ist das Gebot der Stunde - sondern beten", plärrt die Lautsprecherstimme über das Schlachtfeld. Panik wovor? Vor uns! Denn wir gelten im friedlichen Wolkenstädtchen Columbia urplötzlich als der falsche Prophet, vor dem riesige Plakate die Bevölkerung warnen. Uns jagen Polizei und Armee auf über den Wolken schwebenden Plattformen mit prächtigen Häusern und Straßen. Wir wehren uns mit Maschinenpistole und Superkräften - und schalten außer harmlosen Cops auch härtere Gegner wie Flammenmänner oder eine mysteriöse, aus Raben bestehende Figur aus.

Inhalt:
  1. Test Bioshock Infinite: Kampf um Liebe, Gott und Vaterland
  2. Sammelwut statt Ballerfest
  3. Grafik und Fazit

Wir sind in Bioshock Infinite der ehemalige Soldat und jetzige Privatermittler Booker DeWitt, der im Jahr 1912 in die schwebende Stadt Columbia reist. Anfangs wirkt das, was Booker per Sprachausgabe sagt, fast unsympathisch. Das ändert sich aber im Verlauf der Handlung. Unser Auftrag: Wir sollen eine junge Frau namens Elizabeth suchen, finden und retten. Direkt nach der Ankunft scheint das ein leichter Job zu sein. Zwar bringt uns ein übereifriger Prediger bei einer unvermeidlichen Taufe fast ums Leben - aber dann wandern wir durch sonnendurchflutete Gassen, lauschen auf den Straßen Musikdarbietungen, haben Spaß in einem Vergnügungspark.

  • In einem Museum müssen wir mit einigen Ausstellungsstücken kämpfen.
  • Der Eingangsbereich der schwebenden Stadt wirkt schlicht überwältigend.
  • Elizabeth bewundert ein Plakat mit Stadtoberhaupt Comstock.
  • Die Karte deutet es an - und tatsächlich geht's gelegentlich etwas unübersichtlich zu.
  • Ab und zu dürfen wir entscheiden, ob wir mehr Lebens-, Schild- oder Manapunkte wollen.
  • Wir überraschen Elizabeth, wie sie gerade in einem Buch über Quantenmechanik liest.
  • Einige der Buden auf dem Jahrmarkt bieten Minispiele an.
  • Elizabeth tanzt selbstvergessen am Strand.
  • Das Paar mit den Kissen taucht immer wieder mal auf...
  • Hier hat Elizabeth auf unseren Wunsch eine Selbstschussanlage herbeigezaubert.
  • An Automaten können wir unsere Superkräfte verbessern - vorausgesetzt, wir haben genug Geld gesammelt.
In einem Museum müssen wir mit einigen Ausstellungsstücken kämpfen.

Gut 15 bis 30 Minuten nach dem Start des von Irrational Games entwickelten Actionspiels schlägt die Geschichte um: Plötzlich müssen wir inmitten von spritzendem Polizistenblut um unser Leben fürchten. Zum Glück dauert es nicht lange, bis wir Elizabeth gefunden haben. Aber von jetzt an haben wir ein noch viel größeres Problem.

Ohne zu viel von der 10 bis 15 Stunden langen Kampagne verraten zu wollen: Unser Kontrahent ist ein gewisser Vater Comstock, der auf Plakaten mit wallendem weißem Haar und Rauschbart wie ein gütiger älterer Herr wirkt, in Wahrheit aber dunkle Geheimnisse hat. Er hat ein auf den ersten Blick friedlich-frömmelndes Reich errichtet, hinter dessen Kulissen aber auch historische Themen vor allem aus den USA eine Rolle spielen - Sklaverei, der Kampf gegen die amerikanischen Ureinwohner und mehr.

Ein Privatermittler als Held

Stellenmarkt
  1. Hanseatisches Personalkontor, Hamburg
  2. UNIQ GmbH, Holzwickede

In Bioshock Infinite sehen wir das Geschehen mit den Augen von Booker DeWitt. Sein Gesicht wird uns nur sporadisch gezeigt, etwa in der Spiegelung auf einer Wasseroberfläche. Das ist schade, denn das Schicksal von Booker und seine Vergangenheit im Krieg spielen eine wichtige Rolle in der Handlung. In den Kämpfen dagegen ist die Ego-Perspektive angenehm. Die Feuergefechte von Infinite spielen sich flüssig und machen Spaß. Waffen wie die Pistole, der Karabiner oder das Maschinengewehr klingen sehr gut, ihre Animationen sind gelungen.

Dazu kommt nach und nach eine Handvoll interessanter Spezialfähigkeiten. So können wir mit der rechten Maustaste erst Selbstschussanlagen "überreden", auf unsere Seite zu wechseln, später auch menschliche Gegner. Makaber: Wenn die Schlacht geschlagen ist, begehen die grün schimmernden Exfeinde Selbstmord und pusten sich vor unseren Augen etwa mit der umgedrehten Schrotflinte den Schädel weg.

Sammelwut statt Ballerfest 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 12.10.)
  2. 39,99€ (Release 14.11.)
  3. (-82%) 8,88€
  4. 33,99€

Prypjat 02. Apr 2013

Die Zusammenfügung der Story war echt gut gemacht und ich hatte am Ende viele Aha...

Prypjat 02. Apr 2013

Das ist eher Subjektiv. An vielen Stellen ist es auf Normal zu einfach und an anderen...

MrReset 02. Apr 2013

Ich warte einfach, bis es auf gog.com erscheint. Garantiert kein DRM & keine "orig...

7hyrael 28. Mär 2013

http://www.spiegel.de/netzwelt/games/bioshock-infinite-interview-mit-irrational-games...

Puppenspieler 26. Mär 2013

steht im Text:


Folgen Sie uns
       


Rebble Pebble - Test

Pünktlich zur Abschaltung der Pebble-Server hat das Rebble-Projekt seine Alternative gestartet. Der Rebble-Server bringt Funktionen wie den Appstore und die Wetteranzeige in der Timeline zurück. Ganz perfekt ist der Ersatz aber noch nicht.

Rebble Pebble - Test Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

    •  /