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Eloxiertes Aluminium: iPhone 17 Pro sehr kratzanfällig

Das neue iPhone 17 Pro zeigt bereits Schwachstellen in der Materialqualität. Besonders die dunkelblaue Farbvariante ist anfällig für Kratzer.
/ Andreas Donath
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Schaufenster des Apple Store in Berlin am Tag der Vorstellung des iPhone 17 (Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images)
Schaufenster des Apple Store in Berlin am Tag der Vorstellung des iPhone 17 Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images

In den Apple Stores steht das iPhone 17 Pro seit Freitag und wird von Nutzern ausgiebig betrachtet. Schon nach kurzer Zeit sind Kratzer auf den Rückseiten der Smartphones zu sehen. Die Geräte in der Farbe Tiefblau weisen nach Erfahrungen von Golem bereits in den Ausstellungsräumen deutlich erkennbare Kratzer auf. Auch Modelle in Cosmic Orange zeigen ähnliche Probleme, jedoch in geringerem Ausmaß.

Die Ursache liegt in der Materialauswahl und dessen Einfärbung. Bei anodisiertem Aluminium wird die darunterliegende silberne Metallschicht selbst durch feine Kratzer freigelegt. So fallen die Kratzer bei dunklen Farbtönen deutlich stärker auf als bei hellen Varianten.

Besonders gefährdete Bereiche identifiziert

Die Unterseite des Kamera-Plateaus erweist sich als besonders anfällig für Beschädigungen. Selbst viele handelsübliche Schutzhüllen lassen die Kameras und das Plateau ungeschützt.

Aber auch das als kratzfest beworbene Ceramic Shield zeigt bei vielen Ausstellungsgeräten bereits erste Spuren. Das Schutzglas bedeckt zudem nur etwa zwei Drittel der Geräterückseite. In den Ausstellungsräumen sind die iPhones grundsätzlich auf Magsafe-Ständern befestigt und werden entsprechend häufig abgenommen und wieder aufgesetzt. Kreisrunde, feine Kratzer sind bei den dunklen Geräten deutlich zu erkennen.

Die Problematik erinnert an das iPhone 7 in Jetblack , das ebenfalls durch seine enorme Kratzeranfälligkeit bekannt wurde.


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