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Elon Musk: US-Börsenaufsicht könnte wegen Dogecoin-Tweets ermitteln

Hat Elon Musk per Twitter die Kurse von Kryptowährungen beeinflusst? Und was ist mit den Auflagen der Börsenaufsicht?
/ Werner Pluta
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Tesla-Chef Elon Musk: Kommt dort die SEC? (Bild: Odd Andersen/AFP via Getty Images)
Tesla-Chef Elon Musk: Kommt dort die SEC? Bild: Odd Andersen/AFP via Getty Images

Wieder Ärger mit der Börsenaufsicht: Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) will Elon Musks Tweets zu den Kryptowährungen Bitcoin und Dogecoin untersuchen. Damit soll er vor allem den Kurs von Dogecoin beeinflusst sowie möglicherweise gegen Auflagen der SEC verstoßen haben.

Musk hatte sich mehrfach positiv über Dogecoin geäußert. Unter anderem postete er ein verändertes Bild aus dem Disney-Film Der König der Löwen(öffnet im neuen Fenster). Es zeigte Musk, wie er das Dogecoin-Maskottchen der Währung, den Shiba-Hund, in die Höhe hält. Mit seinen Tweets trieb Musk den Kurs der Kryptowährung nach oben.

Tesla kauft Bitcoins

Anfang Februar stieg der Kurs von Bitcoin immens an, nachdem bekannt wurde, dass der von Musk geleitete Elektroautohersteller Tesla Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft und angekündigt hat, die digitale Währung als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Kryptowährungen werden, anders als Wertpapiere, nicht von der SEC reguliert. Insofern stellen die Tweets zu Dogecoin wahrscheinlich keinen Verstoß dar. Anders könnte das bei Teslas Bitcoin-Kauf sein, sagte ein leitender SEC-Ermittler der britischen Tageszeitung The Telegraph(öffnet im neuen Fenster). Er könne sich vorstellen, dass die Börsenaufsicht einige Fragen an Musk habe.

Die SEC hat Musk Auflagen gemacht

Zudem besteht die Möglichkeit, dass Musk mit seinen Tweets gegen die Auflagen verstoßen hat, die die SEC 2019 verhängt hat. Danach muss er Tweets zur finanziellen Situation von Tesla absprechen. Dazu hatte ihn die SEC verpflichtet, nachdem er im Jahr zuvor für einigen Trubel mit der Ankündigung gesorgt hatte, Tesla von der Börse nehmen zu wollen.

Musk hält sich jedoch nicht immer an die Regeln: Im Mai vergangenen Jahres twitterte er(öffnet im neuen Fenster), dass er den Kurs der Tesla-Aktie für zu hoch halte. Daraufhin verlor das Wertpapier gehörig an Wert.

Musk tangiert die Aussicht auf eine weitere Untersuchung durch die Börsenaufsicht offensichtlich wenig. "Ich hoffe, sie machen das. Das wäre großartig", twitterte er(öffnet im neuen Fenster).


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