Elon Musk: Twitter könnte kostenpflichtig werden

Elon Musk sucht neue Einnahmequellen für Twitter und diskutierte, ob Twitter ganz hinter einer Bezahlschranke verschwinden soll.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Twitter könnte kostenpflichtig werden.
Twitter könnte kostenpflichtig werden. (Bild: Dall-E)

Neben kostenpflichtigen blauen Siegeln könnte Twitter selbst zur Einnahmequelle werden, wenn die Benutzung nur noch gegen Geld möglich ist. Das scheint Elon Musk nach einem Bericht des Newsletters Platformer zu überlegen.

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Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen habe Musk mit seinem Berater David Sacks über eine generelle Bezahlpflicht für Twitter diskutiert, so Casey Newton in seinem Newsletter Platformer.

Wie bei vielen Abonnement-Modellen für Software üblich, könnte den Kunden eine Zeitlang ein kostenloser Zugang gewährt werden.

Twitter scheint indes in schweres Fahrwasser zu geraten. Namhafte Werbekunden - immerhin sorgen sie für 90 Prozent der Einnahmen - haben sich zumindest vorübergehend von der Plattform zurückgezogen.

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Volkswagen, der Pharmakonzern Pfizer und die Fluggesellschaft United Airlines haben beispielsweise angekündigt, bis auf Weiteres keine Werbung mehr auf Twitter zu schalten. Die Sorge: Ihre Anzeigen könnten neben extremistischen oder anderweitig negativen Inhalten eingeblendet werden, weil Twitter seine Kontrollpraxis ändert oder schlicht nicht mehr die Mitarbeiter beschäftigt, die dafür notwendig sind. Twitter hat Massenentlassungen vorgenommen, rund 3.700 Menschen haben ihre Jobs verloren.

Musk schrieb, dass es angesichts der hohen Verluste keine Alternative zu den Kündigungen gebe.

Twitter Blue für 8 US-Dollar im Monat könnte Eigentor werden

Das blaue Häkchen, das bislang zeigte, dass ein Account verifiziert ist, gibt es bald für 8 US-Dollar im Monat und ohne richtige Verifikation. Das sind rund 38 Prozent mehr, als bislang für das Twitter Blue Abo zu zahlen war. Außerdem sollen Abonnenten künftig nur halb so viel Werbung eingeblendet bekommen wie Gratisnutzer.

Casey Newton betont, dass dieser Benefit ein Eigentor werden könnte: Der Werbeerlös pro Nutzer in den USA könnte sich so um 6 US-Dollar verringern. Dazu kämen noch Kosten für Transaktionsgebühren von Apple und Google für Twitter Blue, so dass solche Accounts für Twitter einen Einnahmeverlust darstellen könnten.

Auch in anderer Hinsicht handelt Musk selbstzerstörerisch. Nachdem eine Reihe von Prominenten und Nutzern mit hohen Followerzahlen begonnen hatten, sich spaßeshalber als Musk auszugeben, kündigte der Milliardär in einem Tweet eine neue Richtlinie an, wonach jeder, der sich als jemand anderes ausgibt, ohne Vorwarnung dauerhaft gesperrt wird.

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a.ehrenforth 12. Nov 2022 / Themenstart

Twitter komplett hinter einer Bezahlschranke....? Never ever, damit wäre es tot. Aber...

Hamsterrer 12. Nov 2022 / Themenstart

Wer ist der bessere Speedrunner, in welcher Disziplin? - Musk, Twatter in den Bankrott...

Hamsterrer 12. Nov 2022 / Themenstart

Nö, die gehen dann zu Facebook und Co. Wenn Unternehmen ihre Entscheidungen von der...

TrollNo1 09. Nov 2022 / Themenstart

Ne wäre es nicht. Sonst wären viel mehr Leute bei Threema. Whatsapp hab ic damals auch...

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