Elon Musk: Twitter-Angestellte fürchten um ihre Zukunft

In einem internen Meeting haben Twitter-Angestellte dem CEO Parag Agrawal Fragen gestellt. Mit den Antworten waren viele nicht glücklich.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musks Profilbild bei Twitter
Elon Musks Profilbild bei Twitter (Bild: Reuters)

Die geplante Übernahme des sozialen Netzwerks Twitter durch den Tesla-CEO Elon Musk führt zu Sorgen bei der Belegschaft. In einem internen Town-Hall-Meeting, bei dem Angestellte der Führungsetage Fragen stellen konnten, haben zahlreiche Angestellte ihre Besorgnis gegenüber der Zukunft unter Musk und ihrer Stellen kommuniziert.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) IT Support / Service Desk
    Camfil APC GmbH, Tuttlingen, Reinfeld
  2. Leitung (m/w/d) des EDV-Amtes
    Landkreis Stade, Stade
Detailsuche

Reuters konnte beim Treffen mithören und hatte danach auch direkten Kontakt zu einigen Twitter-Mitarbeitern. Elon Musk hatte in der Vergangenheit die Moderation bei Twitter und die Leitung des Unternehmens kritisiert und einen laxeren Umgang mit Löschungen verlangt. Zudem hatte Musk bereits von Gehaltskürzungen gesprochen.

Ein Twitter-Mitarbeiter äußerte in einer vorgelesenen Frage an Agrawal seinen Unmut darüber, dass er es leid sei, dass nur vom Shareholder Value und treuhänderischen Verpflichtungen gesprochen werden. "Was denken Sie ehrlich über die sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass viele Angestellte aufgrund der Übernahme ihren Job verlieren werden?", fragte der Mitarbeiter anschließend.

CEO Agrawal antwortet ausweichend

Agrawal schloss mögliche Entlassungen in seiner Antwort nicht direkt aus. Er betonte, dass Twitter sich immer um seine Angestellten gekümmert habe und dies auch weiter tun werde. Außerdem sagte Agrawal: "Ich glaube, dass die künftige Leitung sich weiterhin um die Auswirkungen Twitters auf die Welt und seine Kunden kümmern wird."

Golem Karrierewelt
  1. Linux-Systeme absichern und härten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.06.2022, Virtuell
  2. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    25./26.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Angestellten zeigten sich zudem besorgt über Musks erratisches Verhalten in der Vergangenheit und dessen mögliche Auswirkungen auf Twitter. Die Befürchtung ist, dass Investoren sich aufgrund von möglichen Äußerungen Musks zurückziehen könnten. Auf die Frage, ob Twitter einen Plan habe, falls Investoren sich zurückzögen, antwortete Twitters Chief Customer Officer Sarah Personnete. Ihr zufolge arbeite Twitter daran, seinen Geldgebern zu versichern, dass sich der Umgang mit den Kunden nicht ändern werde.

Im Nachgang konnte Reuters mit einigen Angestellten sprechen. Diese waren vom Meeting enttäuscht und sagten, dass sie wenig Vertrauen in die Äußerungen der Manager hätten. "Die PR-Floskeln wirken nicht", sagte ein anonym bleibender Mitarbeiter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Lachser 07. Mai 2022 / Themenstart

Genau, das ist der Preis für die Rechtsform der Aktiengesellschaft. Das ganze...

janoP 04. Mai 2022 / Themenstart

Hm, vielleicht verwechselst du Hierarchien mit staatlicher Autorität? Es geht Linken ja...

demon driver 02. Mai 2022 / Themenstart

Wieso "verkappt"? HAHAHA! Weil du keine Ahnung hast, was "solche Leute" überhaupt sind...

lestard 01. Mai 2022 / Themenstart

Das hat doch mit der zitierten Aussage nix zu tun. Die Werbetreibenden kaufen eine...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /