Abo
  • Services:

Elon Musk: The Boring Company darf einen Tunnel graben

Elon Musk darf einen Prototypen seiner Auto-U-Bahn bauen: Die Stadt Hawthorne hat Musks Unternehmen The Boring Company die Erlaubnis erteilt, einen drei Kilometer langen Tunnel zu buddeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musks Auto-U-Bahn: Schildvortriebverfahren in 13 Metern Tiefe
Elon Musks Auto-U-Bahn: Schildvortriebverfahren in 13 Metern Tiefe (Bild: The Boring Company/Screenshot: Golem.de)

The Boring Company geht in den Untergrund. Die Stadt Hawthorne in Kalifornien hat dem Projekt des Unternehmens von Elon Musk zugestimmt, einen Tunnel unter dem Stadtgebiet zu graben.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH, Sinzheim

Der Gemeinderat von Hawthorne habe das Projekt mit vier zu eins Stimmen genehmigt, berichtet die lokale Tageszeitung The Daily Breeze. Die Arbeiten könnten damit sofort beginnen.

Der Tunnel verläuft unter einer Straße

Der Tunnel wird etwa drei Kilometer lang. Er soll unter einer Straße verlaufen, die am Gelände von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX entlangführt, und eine 90-Grad-Abbiegung mitmachen. Gebaut wird er im Schildvortriebverfahren in 13 Metern Tiefe unter den städtischen Versorgungseinrichtungen wie Rohrleitungen.

Musk plant ein Tunnelsystem, in das der Straßenverkehr verlegt werden soll. Autofahrer sollen dadurch schneller und ohne Stau an ihr Ziel kommen. Dafür hat er im Januar The Boring Company gegründet.

Ein Fahrstuhl bringt das Auto in den Tunnel

Musks Konzept sieht vor, dass ein Autofahrer zu einem Einstiegspunkt fährt. Dort bringt ein Fahrstuhl sein Vehikel in den Untergrund. Das Auto wird im Tunnel aber nicht selbst fahren, sondern von einem elektrisch angetriebenen Transportwagen mit hoher Geschwindigkeit ans Ziel gebracht. Am Ausstiegspunkt transportiert ein Aufzug das Fahrzeug wieder an die Oberfläche.

Dass das Konzept funktionieren kann, hat The Boring Company gezeigt: Im Frühjahr hat das Unternehmen eine Tunnelbohrmaschine angeschafft und damit einen Tunnel unter dem Gelände von SpaceX gegraben. Der Transportwagen wurde im Mai in der Hyperloop-Teströhre von SpaceX getestet. Den Autofahrstuhl hat The Boring Company kürzlich vorgestellt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

nille02 27. Aug 2017

Es könnte ein Paternoster werden. Dann hätte man das Problem nicht mehr und könne...

iKnow23 25. Aug 2017

Ja... ist wirklich schlimm hier im Pott. Ständig muss man diese egoistischen Erdlöcher...

thinksimple 25. Aug 2017

Bei uns in Regensburg würde das mehrere Jahre dauern. Wenn hier einer buddelt kommt...

melaw 25. Aug 2017

Drill ist das gängige Verb... allerdings spricht man insbesondere in der Ölbranche vom...

My1 25. Aug 2017

SCNR.


Folgen Sie uns
       


Motorola One angesehen (Ifa 2018)

Lenovo hat auf der Elektronikfachmesse Ifa 2018 sein neues Android-Smartphone Motorola One vorgestellt.

Motorola One angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /