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Elon Musk: Tesla will Akkus fürs Eigenheim bauen

Strom fürs Haus statt fürs Auto: Tesla Motors will künftig stationäre Energiespeicher für Gebäude bauen. Darin soll Strom aus regenerativen Anlagen gespeichert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk: Umsatz stieg weniger stark als erwartet.
Elon Musk: Umsatz stieg weniger stark als erwartet. (Bild: Bill Pugliano/Getty Images)

Tesla Motors will künftig Akkus nicht nur für Autos, sondern auch fürs Eigenheim oder Geschäftsräume bauen. Das hat Tesla-Chef Elon Musk in der Bilanz-Telefonkonferenz zum vierten Quartal 2014 angekündigt. Die fiel sonst allerdings nicht so positiv aus.

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Die Idee ist, dass sich Betreiber regenerativer Stromgeneratoren einen solchen Energiespeicher zulegen. Darin können sie den Strom, den die Solaranlage tagsüber erzeugt, speichern. Nach Sonnenuntergang speist der Akku beispielsweise den Fernseher oder die Leselampe.

Der Akku soll cool sein

Im Hause Tesla werde gerade darüber gegrübelt, wie ein "cooler" stationärer Akku aussehen könnte, zitiert das US-Wirtschaftsmagazin Forbes Musk. Er könnte so flach sein wie der des Model S. Er soll an der Wand aufhängt werden und eine schöne Abdeckung bekommen. Weitere Details will er Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres bekanntgeben.

Tesla baut eine eigene Akkufabrik, die Gigafactory. Deren Bau schreite voran, im Laufe des Jahres sollten die Produktionsanlagen eingebaut werden, schreibt Musk in einem Brief an die Investoren. 2016 soll die Produktion anlaufen.

Antriebsstränge und Akkus

Stationäre Akkus zu produzieren, könnte ein weiterer Geschäftszweig für Tesla werden. Das Unternehmen baut ja nicht nur eigene Elektroautos, sondern liefert auch Akkus und Antriebsstränge an andere Hersteller, wie etwa Toyota. An Daimler lieferte Tesla den Akku für eine Generation des E-Smart.

Denkbar ist auch, dass Tesla zusammen mit einem Partner regenerative Energieanlagen für Häuser baut - das Unternehmen arbeitet ja schon mit Solar City zusammen, einem Hersteller von Solaranlagen. Solar City baut auch Teslas Schnellladestationen. Musk ist Aufsichtsratsvorsitzender bei dem Unternehmen, die Gründer Lyndon und Peter Rive sind seine Vettern.

Tesla enttäuscht Erwartungen der Analysten

Die Bilanz fiel nicht so positiv aus: Der Umsatz stieg im letzten Quartal, allerdings weniger stark, als Analysten erwartet hatten. Die Aktie des Elektroautoherstellers fiel deshalb nach Börsenschluss um knapp vier Prozent. Von Oktober bis Dezember stellte Tesla 11.627 Model S fertig; das waren mehr als erwartet. Allerdings wurden nur 9.834 der Elektroautos ausgeliefert. Grund waren laut Tesla Kunden, die im Urlaub waren, das Winterwetter sowie Probleme beim Transport.

Das nächste Modell von Tesla, das Model X, soll Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Ab März will Tesla einige Fahrzeuge bauen, die dem endgültigen Design schon sehr ähnlich sind. Die Serienfertigung soll Mitte des Jahres beginnen, die ersten Autos im dritten Quartal ausgeliefert werden.

Das Model X ist eine Geländelimousine (Sport Utility Vehicle, SUV) mit Flügeltüren und Allradantrieb. Der Antriebsstrang ist der gleiche wie der des Model S. Tesla hatte das Model X 2012 vorgestellt und angekündigt, das Auto werde 2014 auf den Markt kommen. Ende 2014 verschob Tesla den Termin jedoch auf 2015.



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__destruct() 16. Feb 2015

kühl

__destruct() 14. Feb 2015

Immerhin haben alle deine Gärten Bäche und sogar die gleiche Waschmaschine wie die, die...

teenriot* 13. Feb 2015

Ich weiß nicht mit wem du redest, mit mir offensichtlich nicht. Kein weiterer Kommentar...

micha.knaack 13. Feb 2015

"btw: eigentlich wollte Tesla 2014 35.000 Fahrzeuge absetzten sind nicht mal 10k...

nille02 13. Feb 2015

Hatte ich hier noch mal korrigiert. Das lohnt sich auch in einem größeren Maßstab...


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