Elon Musk: "Stirbt Twitter?"

Elon Musk beklagt die mangelnde Tweet-Bereitschaft großer Twitter-Konten.

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Elon Musk denkt über Twitter nach.
Elon Musk denkt über Twitter nach. (Bild: Reuters)

Elon Musk hat in einem Tweet beklagt, dass "die meisten" Twitter-Konten mit vielen Abonnenten "sehr wenige Inhalte" posten würden. Seinen Tweet schließt er mit der als Statement zu verstehenden Frage ab, ob Twitter sterbe. Grundlage seiner Nachricht ist ein Tweet von World of Statistics, in dem die zehn Twitter-Konten mit den meisten Abonnenten vorgestellt werden.

Der US-amerikanische Ex-Präsident Barack Obama ist mit 131,4 Millionen Followern auf Platz 1, gefolgt vom kanadischen Sänger Justin Bieber mit 114,3 Millionen Abonnenten und der US-amerikanischen Sängerin Katy Perry mit 108,8 Millionen Abonnenten. In der Liste finden sich außerdem noch Persönlichkeiten wie Rihanna, Cristiano Ronaldo, Lady Gaga, Taylor Swift und Musk selbst.

Ein Blick auf die von World of Statistics angeführten Konten zeigt, dass Musks These wackelig ist. Zwar hat das neue Vorstandsmitglied von Twitter Recht, dass Stars wie Justin Bieber und Taylor Swift äußerst selten Tweets absetzen. Die anderen aufgeführten Personen hingegen sind durchaus in dem sozialen Netzwerk aktiv.

Wer nichts zu berichten hat, berichtet nichts

Einige Kommentatoren führen zudem den Punkt an, dass Twitter für andere Zwecke als die Selbstpräsentation von Stars gedacht ist. Wer nichts Aktuelles zu berichten habe, was offenbar auch Stars passieren kann, verwende das Netzwerk entsprechend nicht so häufig.

Musks Frage kann als Kritik verstanden werden, dass Nutzer mit einer großen Gefolgschaft das Netzwerk aktiver nutzen sollten. Seine rhetorische Frage übersieht aber, dass Twitter täglich auch von Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und anderen Personen als Kommunikationsmittel verwendet wird.

Musk hat im April 2022 insgesamt 9,2 Prozent der Twitter-Anteile übernommen und ist damit zum größten Einzelaktionär des Unternehmens aufgestiegen. Kurz darauf ist der Milliardär in den Verwaltungsrat des sozialen Netzwerks eingezogen. Musk selbst hat bisher nicht gesagt, was er in seiner neuen Rolle plant.

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