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Börsengang: SpaceX sichert sich Kauf von KI-Start-up Cursor

SpaceX will Cursor für 60 Milliarden US-Dollar übernehmen. Doch der Kauf ist bislang nicht sicher.
/ Achim Sawall
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Cursor-Mitbegründer und CEO Michael Truell (25) am 21. März 2026 (Bild: Fortune via Reuters Connect)
Cursor-Mitbegründer und CEO Michael Truell (25) am 21. März 2026 Bild: Fortune via Reuters Connect

SpaceX hat sich die Option gesichert, das KI-Start-up Cursor für 60 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das gab SpaceX am 21. April 2026 in einem Beitrag auf X bekannt(öffnet im neuen Fenster). Sollte es nicht zu einer Übernahme kommen, könnte das Unternehmen 10 Milliarden US-Dollar für Dienste von Cursor zahlen.

Cursor wurde im Jahr 2023 von vier MIT-Absolventen als Start-up für verschlüsseltes Messaging gegründet und hat sich seitdem zu einem führenden Anbieter von KI-Programmierwerkzeugen entwickelt. Das Unternehmen schloss im November 2025 eine Finanzierungsrunde ab, in der es mit 29,3 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Cursor, das rechtlich unter dem Namen Anysphere firmiert, hat seinen Sitz mit 350 Beschäftigten in San Francisco, Kalifornien.

Je nach Kontext und Prompt werde bereits sehr viel korrekter Code erstellt oder angepasst, erklärte ein Entwickler im März 2025 in einem Beitrag für Golem.

Cursor konkurriert mit Anbietern wie Claude Code von Anthropics und Codex von OpenAI, die Code schreiben, Software debuggen und andere routinemäßige Programmieraufgaben automatisieren können. "Ich freue mich sehr über die Partnerschaft mit dem SpaceX-Team, um Composer zu skalieren", schrieb Michael Truell, Mitgründer und Chief Executive Officer von Cursor, auf X.

Cursor entwickelt ein KI-Code-Tool, mit dem Entwickler zwischen verschiedenen KI-Modellen wie OpenAI, Anthropic, xAI und Googles Gemini wechseln können. Das Start-up steht aber unter Druck, da KI-Anbieter ihre eigenen Coding Tools auf den Markt gebracht haben. Aufgrund der Abhängigkeit von KI-Modellen musste Cursor hohe Gebühren an die größten KI-Labs zahlen. Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, brachte das Start-up daher im vergangenen Herbst sein eigenes KI-Modell Composer auf den Markt.

"Die Kombination aus dem führenden Produkt und dem Vertrieb an erfahrene Softwareentwickler von Cursor mit SpaceX' Trainingssupercomputer Colossus, der einer Million H100-Einheiten entspricht, ermöglicht es uns, die weltweit nützlichsten Modelle zu entwickeln", erklärte SpaceX.

Der für das KI-Training gebaute Supercomputer Colossus und dessen Rechenzentrum wurden von Elon Musks Firma xAI in Memphis, Tennessee, entwickelt.

Das in Texas ansässige Unternehmen SpaceX baut im Vorfeld des geplanten Börsengangs seine Geschäftsfelder aus. Das Unternehmen, das sich lange auf Raketenstarts und Satellitenausbringung konzentrierte, übernahm Anfang des Jahres xAI und integrierte das KI-Unternehmen in den Raumfahrtkonzern.


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