Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Elon Musk: Sicherheit beim Tesla Roadster zweitrangig

Elon Musk hat sich ungewöhnlich offen über die Prioritäten beim nächsten Tesla Roadster geäußert – und Sicherheit steht dabei nicht an erster Stelle.
/ Andreas Donath
19 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Tesla Roadster 2 als Zeichnung (Bild: Tesla)
Tesla Roadster 2 als Zeichnung Bild: Tesla

Im Moonshots-Podcast mit Peter Diamandis stellte Elon Musk klar, dass Sicherheit nicht das primäre Ziel des elektrischen Sportwagens Roadster 2 ist. "Wir streben an, niemanden in diesem Auto zu töten" , so der Tesla-Chef, der den Roadster als möglicherweise "Bestes der letzten von Menschen gesteuerten Autos" bezeichnete.

Ein Vergleich mit Ferrari-Käufern diente Musk als Begründung: Wer solche Fahrzeuge kaufe, stelle ebenfalls Performance über Sicherheitsaspekte.

Extreme Leistungsdaten versprochen

Die angekündigten Spezifikationen sprengen bisherige Maßstäbe: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter einer Sekunde, Höchstgeschwindigkeit über 400 km/h und ein Drehmoment von 10.000 Newtonmetern – etwa viermal so viel wie beim Rimac Nevera, einem der derzeit leistungsstärksten Elektrofahrzeuge.

Besonders bemerkenswert sind Musks Andeutungen über begrenzte Flugfähigkeiten. In früheren Podcastauftritten, unter anderem bei Joe Rogan, erwähnte er SpaceX-Thruster-Technologie und Stickstoffsysteme, die ins Fahrzeug integriert werden könnten. Die Machbarkeit der Versprechen lässt sich erst bei der Präsentation am 1. April beurteilen – ein Datum, das Musk im neuen Podcast für die Roadster-Vorstellung nannte und das zusätzliche Skepsis weckt.

Patente deuten auf Lüftersystem hin

Tesla-Patentanmeldungen aus dem vergangenen Jahr zeigen Pläne für ein in die Seitenschweller integriertes Lüftersystem. Die Technologie ähnelt dem einsitzigen McMurtry Spéirling(öffnet im neuen Fenster) , der durch Unterdruckerzeugung erheblichen Abtrieb erzeugt.

Mehrfache Verzögerungen

Der Roadster war ursprünglich für 2020 angekündigt und wurde dann auf 2023 verschoben. Die nun für April 2026 geplante Vorstellung markiert die jüngste Verzögerung eines Projekts, das die Automobilbranche seit Jahren beschäftigt.


Relevante Themen