Abo
  • IT-Karriere:

Elon Musk: Saudis wollen Teslas Börsenrückzug finanzieren

Das von Firmenchef Elon Musk geplante Delisting des Elektroautoherstellers Tesla von der Börse nimmt konkretere Formen an. Der saudi-arabische Staatsfonds habe Interesse, das Vorhaben zu finanzieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk will Tesla von der Börse nehmen.
Elon Musk will Tesla von der Börse nehmen. (Bild: Steve Jurvetson/CC-BY 2.0)

Tesla-Chef Elon Musk hat in einem langen Blogbeitrag die mögliche Finanzierung des Börsenrückzugs seines Unternehmens erklärt. "Seit fast zwei Jahren ist der saudi-arabische Staatsfonds mehrfach auf mich zugekommen, um Tesla zu delisten", schreibt Musk. Am 31. Juli 2018 habe der Geschäftsführer des Fonds wieder mit Musk gesprochen und betont, dass die Mittel für das Vorhaben bereitstünden. "Deshalb habe ich in der Ankündigung vom 7. August von 'Finanzierung gesichert' gesprochen", erklärte Musk seinen Tweet, mit dem er die Pläne für den Rückzug öffentlich gemacht hatte. Er führe weiter Gespräche mit dem saudischen Fonds und weiteren Investoren.

Stellenmarkt
  1. PUREN Pharma GmbH & Co. KG, München
  2. Hays AG, Frankfurt am Main

Musk hatte am 7. August 2018 geschrieben, er werde Tesla zu einem Kurs von 420 US-Dollar pro Aktie von der Börse nehmen. Das brachte mehrere Börsenhändler dazu, eine Klage gegen Musk und Tesla einzureichen. Dem Firmengründer wird vorgeworfen, mit unbelegten Behauptungen zur Finanzierung eines Aktienrückkaufs den Börsenkurs zu Lasten von Leerverkäufern manipuliert zu haben.

Musk schätzte, dass rund zwei Drittel der Aktionäre bei einem Börsenrückzug investiert blieben. Das würde bedeuten, dass mitnichten 70 Milliarden US-Dollar für ein Delisting nötig wären. Musk begründete seinen Plan mit den Problemen eines börsennotierten Unternehmens: Tesla sei starken Kursschwankungen ausgesetzt, die für alle Mitarbeiter, die zugleich Aktionäre seien, eine große Ablenkung darstellen könnten. Die Pflicht, vierteljährlich Bericht zu erstatten, setze Tesla unter Druck, Entscheidungen zu treffen, die möglicherweise gut für ein Quartal, aber langfristig schädlich seien.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)
  3. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

gadthrawn 09. Sep 2018

Achja.. wieviel willst du nochmal für ne Tesla Aktie Zahlen? Aktuellen Wert gesehen?

teenriot* 16. Aug 2018

So lange keiner in die Zukunft schauen kann basieren Investionen nun mal auf Glauben. Ja...

blackpeeta 15. Aug 2018

Eine Investition in die Produktion von Sondermüll auf Rädern ist immer noch besser als...

Akaruso 15. Aug 2018

Man kann davon ausgehen, dass die Profis das Risiko kennen. Verluste sind bei dem...

Akaruso 15. Aug 2018

Ich habe leider nicht mehr diese Illusion Ich habe nicht behauptet das es was bringt...


Folgen Sie uns
       


Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert

Alle möglichen Umlaute auf einer Tastatur: Wir haben Cherrys Europa-Tastatur ausprobiert.

Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert Video aufrufen
Bandlaufwerke als Backupmedium: Wie ein bisschen Tetris spielen
Bandlaufwerke als Backupmedium
"Wie ein bisschen Tetris spielen"

Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
Von Oliver Nickel


    Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
    Nuki Smart Lock 2.0 im Test
    Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

    Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
      IT-Forensikerin
      Beweise sichern im Faradayschen Käfig

      IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
      Eine Reportage von Maja Hoock

      1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
      2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
      3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

        •  /