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Elon Musk: OpenAI sollte Besiedlung des Mars finanzieren

Im Prozess von Elon Musk gegen OpenAI ist ein interessantes Detail herausgekommen: KI sollte die Besiedlung des Mars finanzieren.
/ Tobias Költzsch
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Elon Musk am 30. April 2026 im Gericht in Oakland (Bild: Benjamin Fanjoy/Getty Images)
Elon Musk am 30. April 2026 im Gericht in Oakland Bild: Benjamin Fanjoy/Getty Images

Der Präsident von OpenAI, Greg Brockman, hat im Prozess von Elon Musk gegen das KI-Unternehmen ein interessantes Detail erwähnt. Elon Musk soll bei einem Treffen im Jahr 2017 die Besiedlung des Mars als Grund angeführt haben, warum er die Führung von OpenAI übernehmen sollte.

Demnach soll Musk erklärt haben, er benötige 80 Milliarden US-Dollar, um eine Stadt auf dem Mars zu bauen. Nachdem im Treffen Uneinigkeit über die Eigentümerstruktur entstanden war, soll Musk wütend geworden sein, wie der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) schreibt. Es soll ein Gemälde, das ihm als Geschenk überreicht wurde, genommen und aus dem Raum gestürmt sein.

Elon Musk verfolgte jahrelang den Plan, den Mars zu besiedeln. Vor kurzem erst schwenkte er auf den Bau einer Stadt auf dem Mond um. Diese sei "in weniger als zehn Jahren" realisierbar, während die Besiedlung des Mars mehr als 20 Jahre beanspruchen würde, so Musk.

USA im Wettlauf mit China um den Mond

Bei Elon Musk sind derartige Ankündigungen in der Regel mit Vorsicht zu genießen. Der Manager hatte in der Vergangenheit schon oft Zeitrahmen vorgegeben, die immer wieder verschoben oder nicht eingehalten wurden. Die Besiedlung des Mondes könnte für Musks Unternehmen SpaceX schlichtweg lohnenswerter sein, da die USA sich aktuell in einem Wettlauf mit China befinden.

Im Prozess gegen OpenAI geht es Musk um Schadensersatz. Ihm zufolge wurde er unter Vorspiegelung falscher Tatsachen dazu gebracht, ein Start-up zu unterstützen, das dann ohne ihn kommerzialisiert wurde. Er selbst soll eigenen Angaben zufolge gegen einen solchen Schritt gewesen sein.

Im Prozess hat sich Musk im Zeugenstand aber in zahlreiche Widersprüche verstrickt. Er selbst etwa unterstützte 2017 die von ihm nun kritisierte Umwandlung OpenAIs in ein For-Profit-Unternehmen, wollte damals aber die volle Kontrolle – die er nicht bekam. Außerdem sollte OpenAI mit Tesla fusionieren. Bei seiner Aussage soll Musk mehrfach die Beherrschung verloren haben.


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