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Elon Musk: Ein bisschen Hyperloop in Texas

Elon Musk hat in einem Tweet bekräftigt, dass er eine kurze Teststrecke für das Hochgeschwindigkeitstransportsystem Hyperloop bauen wolle. Ungefähr acht Kilometer lang soll sie sein und vermutlich in Texas entstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kleine Teststrecke soll in Texas gebaut werden
Kleine Teststrecke soll in Texas gebaut werden (Bild: Elon Musk/SpaceX)

Lange Zeit war nichts Neues zu Elon Musks Projekt Hyperloop bekannt geworden. In einem Tweet teilte der Chef des Raumfahrtunternehmens SpaceX und des Autoherstellers Tesla Motors nun mit, dass eine Teststrecke gebaut werden solle, damit die Entwicklung des im August 2013 vorgestellten Transportsystems vorankomme.

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Ars-Technica-Reporter Lee Hutchinson twitterte vom Texas Transportation Forum, auf dem Musk sprach, dass die Teststrecke acht Kilometer lang werden solle und vermutlich in Texas entstehen werde.

  • Hyperloop-Konzeptzeichnung (Bilder: Elon Musk/SpaceX)
  • 28 Passagiere sollen in einer Hyperloop-Kapsel Platz finden.
  • Zwei Röhren sollen auf Polyonen errichtet werden.
  • Ein Kompressor soll die Luft vorn ansaugen und hinten wieder ausstoßen.
  • Mit 1.220 km/h durch die Röhre
  • Hyperloop-Kapsel
  • Schemazeichnung des Hyperloop-Systems
Hyperloop-Konzeptzeichnung (Bilder: Elon Musk/SpaceX)

Musk hatte bei der Vorstellung 2013 mitgeteilt, dass er nicht plane, den Hyperloop selbst zu bauen, sondern ihn quelloffen zur Verfügung stellen werde. Damals schon ließ er aber eine Hintertür offen: Wenn in den kommenden Jahren nichts passiere, könne er sich vorstellen, doch das Ruder in die Hand zu nehmen. Das ist nun offensichtlich der Fall. Musks Unternehmen sollen die Teststrecke bezahlen.

Der Zeitplan von Hyperloop war von Anfang an ehrgeizig: Mitte 2014 sollte der Bau des ersten Prototyps beginnen, der Anfang 2015 fertig sein sollte. Im ersten Quartal 2015 wollte ihn Hyperloop Transportation Technologies vorführen. Ob das noch klappt, ist nicht bekannt.

Seitdem passierte nach außen hin nicht mehr viel: Ende 2014 wurde bekannt, dass das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter habe, die vornehmlich in ihrer Freizeit an Hyperloop arbeiteten. Im Hauptberuf sind viele bei Boeing, Airbus, SpaceX oder der US-Raumfahrtagentur Nasa beschäftigt oder studieren noch. Für ihre Mitarbeit erhalten sie Aktienoptionen.

Teilevakuierte Röhre ermöglicht hohe Geschwindigkeiten

Hyperloop kann man sich am einfachsten als Rohrpost für Menschen vorstellen: Die 28 Passagiere sollen in einer Kapsel Platz nehmen, die durch eine Röhre, in der Unterdruck herrscht, auf einem Luftpolster gleiten soll. Angetrieben werden die Kapseln mit Langstator-Linearmotoren. Diese Motoren bewegen auch Magnetschwebebahnen wie den Transrapid. Die Kapseln sollen fast mit Schallgeschwindigkeit reisen.

Musk hatte in seiner Projektbeschreibung die Kosten für die geplante Verbindung zwischen Los Angeles und San Francisco mit 40 Transportkapseln auf unter sechs Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Fahrt soll nur 35 Minuten dauern.

Was die nun geplante, kleine Teststrecke kosten wird, auf der Unternehmen und Universitäten ihre Kapseln ausprobieren können, wurde nicht bekannt. Musk spekulierte in einem zweiten Tweet, dass studentische Teams auf ihr Konstruktionsmeisterschaften mit den Kapseln stattfinden lassen könnten.



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Technikfreak 19. Jan 2015

ja, deshalb baut er ja in der Wüste und nicht im Disneyland.

Bouncy 19. Jan 2015

Das kannst du gerne verargumentieren, so ist die Aussage aber ziemlich nutzlos...

Dwalinn 19. Jan 2015

Da magst du zwar recht haben... dafür besteht das ganze gebilde sicherlich aus sehr viel...

Psy2063 16. Jan 2015

ok dann muss ich das mit dem Druck irgendwie verwechselt haben, der spielt wohl nur in...


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