Elon Musk: "Apple stellt die Ingenieure an, die Tesla gefeuert hat"

In einem Interview mit dem Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) behauptete Tesla-Chef Elon Musk vor einiger Zeit, dass Apple die Mitarbeiter anstelle, die bei Tesla gescheitert seien. Außerdem belächelte er die Apple Watch – das wichtigste neue Produkt des Computerherstellers. Mittlerweile hat das Thema die internationale Presse erreicht(öffnet im neuen Fenster) .
Musk sagte wörtlich zu den Übernahmen von Tesla-Mitarbeitern durch Apple: "Apple hat keine wichtigen Ingenieure abgeworben. Sie haben Ingenieure eingestellt, die wir gefeuert haben." Apple sei der Tesla-Friedhof. "Wenn du es bei Tesla nicht schaffst, arbeitest du bei Apple."
In dem Interview sagte Musk auch, dass der Einstieg von Apple in die Automobilindustrie ein logischer nächster Schritt des Computerherstellers sei. Gerüchten zufolge arbeitet Apple an einem Elektroauto , das 2019 vorgestellt werden könnte. Wann das Apple-Auto zu kaufen sein wird, lässt sich nicht absehen. Zwischen der Vorstellung eines Fahrzeugs und der Verfügbarkeit liegen je nach Firmenpolitik teilweise lange Zeiträume.
Als relativ ausgeschlossen gilt in der Fahrzeugindustrie, dass Apple das Fahrzeug alleine bauen kann. Vielmehr wird das Know-how von Partnern benötigt. Zuliefererfirmen wie Magna Steyr könnten das Auto im Auftrag von Apple fertigen. Auch mit BMW soll es bereits Verhandlungen gegeben haben, den i3 als Basis für ein eigenes Fahrzeug zu verwenden. Die Verhandlungen sollen jedoch ergebnislos abgebrochen worden sein. Die Gesprächsbereitschaft sei aufrechterhalten worden.
Die Aufregung, die die Äußerungen Musks verursachten, führten dazu, dass sich der Tesla-Chef über Twitter zu dem Thema äußerte. Er hasse Apple nicht(öffnet im neuen Fenster) , sondern sei vielmehr erfreut, dass der Konzern ein Elektroauto baue. Dem Handelsblatt hatte er versichert, dass seine Aussagen gedruckt werden könnten.
Die Apple Watch habe zudem ein schönes Äußeres, teilte Musk in einem zweiten Tweet(öffnet im neuen Fenster) mit. Die Funktionen überzeugten jedoch noch nicht. In der dritten Generation sei dieses Problem lösbar, schrieb Musk mit einem erneuten Seitenhieb auf Apple.



