Elliptische Kurven: Alice und Bob legen sich in die Kurve
Kühlschränke versenden Spam, Webcam-Bilder stehen unbeabsichtigt für die ganze Welt zugänglich im Netz, Toaster sind Teil eines Botnets und schürfen Bitcoin. Berichte über Sicherheitslücken in sogenannten Smart Devices sind fast alltäglich, die Geräte sind oft gar nicht oder schlecht gesichert. So fällt es Angreifern leicht, auf sie zuzugreifen und sie für ihre eigenen Zwecke zu übernehmen. Einer der Gründe: Die Entwicklung der oft kurzlebigen Produkte soll schnell gehen, IT-Sicherheit wäre bloß ein zusätzlicher Kostenfaktor für die Unternehmen.
Doch Sicherheitsmechanismen kosten nicht nur in der Entwicklung: Kryptographische Schlüssel benötigen Speicherplatz, die Berechnungen beanspruchen Akkus und Batterien. Je kompakter und energiesparender das Produkt sein soll, desto mehr zehren klassische Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren wie RSA an den begrenzten Ressourcen. Deshalb sind Verschlüsselungsverfahren, die auf elliptischen Kurven basieren, für Geräte im Internet der Dinge attraktiv.