Elliptic Labs: Smartphone mit berührungslosen Ultraschallgesten bedienen

Elliptic Labs hat eine spezielle Gestenbedienung für Smartphones entwickelt. Die mobilen Begleiter können so berührungslos mittels Ultraschallgesten bedient werden. Neu sind dabei mehrere Bedienungsebenen.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone mit Ultraschall-Gesten bedienen
Smartphone mit Ultraschall-Gesten bedienen (Bild: Elliptic Labs)

Die Ultraschallbedienung für Smartphones ist von Elliptic Labs erweitert worden und unterstützt neuerdings bis zu drei Bedienungsebenen. Das finnische Unternehmen hat die Basistechnik also erweitert. Die Gestensteuerung mit Ultraschall wurde bereits vor vier Jahren auf der Ifa 2010 vorgestellt. Seit einem Monat gibt es Entwickler-Kits, um die Technik in Smartphones zu integrieren. Bisher hat aber keiner der großen Smartphone-Hersteller diese Technik implementiert.

Stellenmarkt
  1. Junior IT-Manager (m/w/d) Anwendungs-Support
    ABO Wind AG, Ingelheim am Rhein
  2. Expert Configuration Management (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Eschborn
Detailsuche

Derzeit ist nicht absehbar, ob sich das mit der erweiterten Ultraschallbedienung ändert. Elliptic Labs nennt das neue Verfahren Multi Layer Interaction. Die Gestenbedienung kennt nun mehrere Bedienungsebenen, die abhängig davon sind, wie weit die Hand vom Smartphone entfernt ist. Dabei soll sich der Nutzer nicht darum kümmern müssen, wo sich der Ultraschallsensor am Gerät befindet. Die Gesten können also auch etwas neben dem Display ausgeführt werden.

  • Smartphone mit Ultraschallgesten aufwecken (Bild: Elliptic Labs)
  • Smartphone mit Ultraschallgesten bedienen (Bild: Elliptic Labs)
  • Smartphone mit Ultraschallgesten aufwecken (Bild: Elliptic Labs)
  • Smartphone mit Ultraschallgeste aufwecken (Bild: Elliptic Labs)
  • Smartphone mit Ultraschallgeste aufwecken (Bild: Elliptic Labs)
  • Video-Details mit Ultraschallgeste anzeigen (Bild: Elliptic Labs)
Smartphone mit Ultraschallgesten aufwecken (Bild: Elliptic Labs)

Die üblichen Smartphone-Gesten können auch mit der Ultraschallbedienung verwendet werden. Der Unterschied ist allerdings, dass die betreffenden Gesten nicht auf dem Displayglas, sondern in der Luft vorgenommen werden können. Hält der Nutzer die Hand vor das Smartphone-Display und wischt in der Luft nach links oder rechts, kann etwa in einer Bildergalerie geblättert werden. Wird die Hand hoch- oder herunterbewegt, kann bequem durch Listen gescrollt werden.

Abstandsmessung hinzugekommen

Als Neuerung ist nun eine Abstandsmessung dazugekommen: Das System von Elliptic Labs misst den Abstand zwischen Hand und Display. Bei der Videowiedergabe können etwa Details erscheinen, wenn sich die Hand dem Display nähert. Die Informationen verschwinden wieder, sobald der Abstand zwischen Hand und Display wieder größer wird.

Golem Akademie
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
  2. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch zum Aufwecken des Displays kann die Technik verwendet werden, indem die Hand einen Doppeltipp in die Luft macht. Der Nutzer kann dabei die Details von Benachrichtigungen ansehen, wenn er sich dem Display mit der Hand nähert. Zudem ist das Ausschalten des Displays mit der Doppeltipp-Geste möglich.

Spiele lassen sich mit den Ultraschallgesten ebenfalls bedienen. Dabei sind neuartige Spielkonzepte denkbar, bisher wird aber im Wesentlichen nur die bisherige Touchscreen-Bedienung nachgeahmt.

Elliptic Labs zeigt die Ultraschall-Bedienung auf Smartphones. Der Einsatz in Tablets oder Smartwatches wäre aber nach Herstellerangaben auch denkbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  2. IBM: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  3. Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
    Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
    "Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

    Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /