Abo
  • Services:

Elite Dangerous: Tencent beteiligt sich an Frontier Developments

Etwa die Hälfte der Anteile an Epic Games (Unreal Engine 4) gehört dem chinesischen Internetkonzern Tencent, ebenso das Entwicklerstudio Riot Games (League of Legends). Nun hat sich Tencent für mehrere Millionen Pfund bei den Machern des Weltraumspiels Elite Dangerous eingekauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Elite Dangerous
Artwork von Elite Dangerous (Bild: Frontier Developments)

Der chinesische Internetkonzern Tencent beteiligt sich an einem weiteren westlichen Entwicklerstudio: Die Firma aus der Millionenstadt Shenzhen hat für 17,7 Millionen Pfund (rund 19,8 Millionen Euro) neun Prozent der Anteile von Frontier Developments gekauft.

Stellenmarkt
  1. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. Landesamt für Steuern Niedersachsen, Hannover

Frontier beschäftigt 200 Mitarbeiter in der britischen Stadt Cambridge, es steckt unter anderem hinter dem Weltraumspiel Elite Dangerous und dem Achterbahnsimulator Planet Coaster. Gründer ist David Braben, der auch einer der Initiatoren des Bastelrechners Raspberry Pi ist.

Für Tencent ist der Einstieg bei Frontier nicht die erste Beteiligung an einem westlichen Entwicklerstudio. Der Konzern hält knapp die Hälfte der Anteile an Epic Games und hat damit unter anderem direkten Zugriff auf die Unreal Engine 4.

Außerdem hat Tencent in mehreren Stufen inzwischen vollständig das aus Los Angeles stammende Riot Games erworben. Riot steckt hinter League of Legends, einem der momentan weltweit erfolgreichsten Spiele überhaupt.

Auch das finnische Entwicklerstudio Supercell, das die Mobilegames Clash of Clans und Clash Royale produziert hat, gehört seit 2016 mehrheitlich zu Tencent, eine vollständige Übernahme ist geplant. Das chinesische Unternehmen macht in seiner Bilanz bislang keine Angaben darüber, wieviel Umsatz es mit seinen Beteiligungen an den Entwicklerstudios erzielt. Allmählich dürfte die Firma aber mit anderen Konzernen wie Activision Blizzard und Electronic Arts mithalten können.

Bei Frontier Developments fand Tencent vor allem die "hochskalierbare Laufzeitumgebung" sowie das "jahrelange Entwicklungs-Knowhow und die gesammelte Erfahrung im Betrieb von Echtzeitspielen" interessant. Frontier wiederum verspricht sich laut David Braben verbesserte Möglichkeiten bei der Expansion in China, außerdem will die Firma mit dem Geld ihre Barreserven aufstocken.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-37%) 37,99€
  2. (-57%) 12,99€
  3. (-58%) 24,99€
  4. 2,29€

Hotohori 01. Aug 2017

So lang das auf den westlichen Markt keinen Einfluss hat, ist mir das eigentlich recht...


Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7390 - Test

Das Latitude 7390 sieht aus wie eine Mischung aus Lenovo Thinkpad und Dell XPS 13. Das merken wir am stabilen Gehäuse und an der sehr guten Tastatur. Aber auch in anderen Punkten kann uns das Gerät überzeugen - eine würdige Alternative für das XPS 13.

Dell Latitude 7390 - Test Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
    In eigener Sache
    Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

    IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

    1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
    2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
    3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

    CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
    CD Projekt Red
    So spielt sich Cyberpunk 2077

    E3 2018 Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.
    Von Peter Steinlechner


        •  /