Elite Dangerous mit Oculus Rift: "Wir brauchen mindestens 4K"

David Braben ist ein Freund von 4K: "Bis zuletzt haben uns HD-Fernseher genügt. Das sah gut aus. Doch jetzt, da ich die 4K-Auflösung gesehen habe, fallen mir die Pixel bei normalem HD auf" , erzählt er uns im Interview auf der Gamescom 2014.

Braben hat aber nicht nur seinen privaten Monitor bereits aufgerüstet, sondern wünscht sich die Auflösung von 3840 × 2160 auch für die Oculus Rift. Sein kommendes Weltraumspiel Elite Dangerous unterstützt das Virtual-Reality-Headset von Oculus. Zufrieden ist er mit der aktuellen Version, dem Development Kit 2, aber noch nicht: "Die Anzeigen in unserem virtuellen Cockpit sind nun lesbar. Aber man sieht immer noch die Pixel, die Aberrationen sind auffällig. Wir brauchen also eine höhere Auflösung."
Das Optimum liegt bei 4K
"Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das Minimum für die Auflösung bei 4K liegen dürfte. Alles darüber wird nur eine marginale Verbesserung darstellen" , so Braben im Interview.
Dass Brabens Forderung nach einer so hohen Auflösung anspruchsvoll ist, sei ihm bewusst. Damit Spiele-PCs die Grafik überhaupt darstellen können, soll Elite Dangerous bald für Nvidias SLI-Technik optimiert werden. Aktuell unterstützt der Space-Shooter SLI nur rudimentär. Braben verspricht sich durch SLI-Optimierung einen Performancegewinn von 30 bis 40 Prozent.
Elite Dangerous erscheint 2014
Elite Dangerous soll noch 2014 erscheinen. Die Spieler werden aber noch nicht auf ihren Schiffen laufen oder Planeten betreten können. Diese beiden für Braben wichtigen Punkte werden nach der Veröffentlichung angegangen. Käufer eines Lifetime Expansion Pass werden diese Updates umsonst bekommen, Spieler der normalen Version werden Erweiterungen einzeln kaufen müssen.

Elite Dangerous ist bereits im Beta-Status für 60 Euro erhältlich. Der Preis der normalen Verkaufsversion wird wohl bei etwa 40 Euro liegen.



