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Elite Dangerous: Mit dem Sidewinder in die Unendlichkeit

Das Weltraumspiel Elite Dangerous ist in der ersten finalen Version verfügbar. Es bietet viel Freiheit in einem Universum, das wohl keiner der virtuellen Raumfahrer jemals vollständig erkunden wird. Bislang gibt es kaum Probleme mit den Servern.

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Elite Dangerous
Elite Dangerous (Bild: Frontier Development)

Wer eine neue Lebensaufgabe sucht, kann sie ab sofort in Elite Dangerous finden. Und versuchen, das Universum des Spiels so weit wie möglich zu erkunden. Wie einige Mitarbeiter des Entwicklerstudios Frontier Developments kürzlich im Gespräch mit Golem.de gesagt haben, gibt es gar nicht mal so wenige Spieler, die genau das seit der Verfügbarkeit von Vorabversionen versuchen und mit einem der momentan 15 Raumschiffe ein Sternensystem nach dem anderen abklappern.

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Das gesamte All von Elite Dangerous dürfte aber kein Spieler jemals zu sehen bekommen: Insgesamt wurden mit Hilfe von prozeduralen Algorithmen rund 400 Milliarden Sonnensysteme erschaffen. Immerhin rund 120.000 Sonnen hat das britische Entwicklerstudio per Hand an weitgehend realistischer Position im virtuellen All platziert - inklusive der Erde.

Seit wenigen Stunden ist Version 1.00 von Elite Dangerous als rund 50 Euro teurer Download für Windows-PC verfügbar; in den nächsten Wochen soll auch eine Version für Mac OS erscheinen. In den offiziellen Foren gibt es von den Spielern derzeit viel Lob für den aus technischer Sicht weitgehend problemlosen Start. Ob die Server auch den möglicherweise noch stärkeren Ansturm etwa in den kommenden Abendstunden bewältigen, muss sich aber wie immer bei derartigen Spielestarts erst noch zeigen. Inzwischen hat sich in den Foren auch der Ärger darüber, dass - anders als ursprünglich angekündigt - Spieler immer online sein müssen, weitgehend gelegt.

Hilfe für den Einstieg

Elite Dangerous richtet sich nicht an Casualgamer, sondern eindeutig an erfahrene Spieler. Die ersten paar Manöver im All mit dem Startschiff vom Modell Sidewinder sind zwar auch dank des Tutorials keine allzu große Herausforderung. Aber wer dann versucht, mit Hilfe der Galaxy Map seinen Kurs festzulegen oder wer sich mit den komplexen Energiesystemen seines Schiffs auseinandersetzen möchte, braucht viel Geduld. Fans haben eine extrem umfangreiche, allerdings nur auf Englisch verfügbare Starthilfe im Netz veröffentlicht.

Die Komplexität wird allerdings durch viel Freiheit belohnt. Wer mag, kann sich in Kämpfe mit anderen Piloten stürzen. Wer allerdings lieber friedlich durchs All schippern möchte, kann auch Handel treiben, eine Karriere als galaktischer Minenarbeiter angehen oder als Entdecker. Zusätzlich gibt es eine Kampagne, die sich um den kranken Imperator und um den Streit um seine Nachfolge dreht - sechs Fraktionen kämpfen mit allen Mitteln darum.

Das Spiel soll in den kommenden Monaten und Jahren noch deutlich ausgebaut werden. Unter anderem wollen die Entwickler eine Möglichkeit einbauen, dass Spieler auf Planeten landen. Derartige große Erweiterungen werden voraussichtlich als kostenpflichtiger Download veröffentlicht.

Elite Dangerous ist der vierte Teil in der Serie von Spielen, die 1984 mit dem von David Braben und Ian Bell entwickelten Elite startete. Darauf folgten 1993 Frontier: Elite 2 und 1995 Frontier: First Encounters. Elite Dangerous wurde per Crowdfunding via Hilfe von Kickstarter und Frontiers eigener Website ab November 2012 finanziert. Seit 2014 haben Kickstarter-Unterstützer bereits Zugang zur Alpha-, Beta- und Gammaversion des Spiels.



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MickeyKay 23. Dez 2014

Vielleicht spiele ich ED erst in einem Jahr. Dann wird es auch keinen Full-Wipe geben...

Hotohori 18. Dez 2014

Ich denke eher nicht, darum ist das Upgrade auf die Boxed Version auch so teuer... +15...

Hotohori 18. Dez 2014

Das sind schlicht die Instanzen Wechsel. SuperCruise, Normalflug und Hypersprung sind...

Hotohori 17. Dez 2014

Nun, wenn zig Millionen Spieler auf einmal einloggen wollen, dann braucht man in der Tat...


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