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Elite Dangerous ist eine gigantische Entdeckungsreise

Je tiefer man in die Galaxis vordringt, desto einsamer wird es. Auch das passt zum realistischen Ansatz, den Chefdesigner David Braben verfolgt: Spieler sollen sich nicht wie auf einer galaktischen Autobahn fühlen, sondern wie Entdecker auf unbekannten Pfaden. Abseitige Sternensysteme zu erkunden, kann sich durchaus lohnen, wenn es dort Rohstoffe gibt. Auch die entsprechenden Lagekarten sind bares Geld wert.

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Überhaupt ist der An- und Verkauf von Gütern aller Art eine gute Einnahmequelle. Wer die globalen Preise mit den Preisen der einzelnen Raumstationen vergleicht, kann ein gutes Geschäft machen. Besonders lukrativ ist natürlich der Schwarzmarkt. Aber Vorsicht: Wenn die computergesteuerten Sicherheitskräfte ein Raumschiff mit Schmuggelware erwischen, zerstören sie es sofort. Es sei denn, das Schiff befindet sich im Tarnmodus, der aber schnell zur Überhitzung führen kann.

Wer fremde Schiffe angreift, wird zur Fahndung ausgeschrieben und damit zum lohnenden Ziel von Kopfgeldjägern. Ähnlich wie Eve hat auch Elite Dangerous Anarchiezonen, in denen sich Spieler straflos austoben können. Das eigene Raumschiff ist automatisch versichert: Wird es im Kampf zerstört, entscheidet man, ob man die vorgegebene Versicherungssumme zahlt oder mit einem einfachen Sidewinder weiterspielt. Piraten können Spieler auch im Supercruise-Modus angreifen - vorausgesetzt, sie verfügen über das entsprechende Abfangmodul. Piloten können sich solchen Angriffen aber durch geschickte Flugmanöver entziehen.

Wahlweise Handlung oder freies Entdecken

Wird die galaktische Sandbox packende Geschichten hervorbringen, große Karrieren und denkwürdige Schlachten? Diese Frage lässt sich wohl erst dann abschließend beantworten, wenn viele Spieler viel Zeit auf den Servern verbracht haben. Unterstützer konnten Elite Dangerous zwar bereits in der Beta- und Gammaphase testen. Die Hintergrundgeschichte fügte Frontiers Development jedoch erst mit dem Start-Patch am 16. Dezember hinzu. Verschiedene Fraktionen kämpfen in der Galaxis um die Macht: Welcher Gruppe sich der Spieler anschließt und welche Entscheidungen er trifft, soll Auswirkungen auf die Gesamthandlung haben. Genauso gut kann man der Handlung aber auch fernbleiben und den Weltraum genießen.

Elite Dangerous wird sich mit den bevorstehenden Weltraumsimulationen messen müssen. Sowohl No Man's Sky als auch Star Citizen befinden sich noch mitten in der Entwicklung. Schon jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass No Man's Sky vor allem auf prozedurale Inhalte setzt - bis hin zur Flora und Fauna der Planeten, auf denen man nahtlos starten und landen kann. Entwickler Chris Roberts hat für sein ehrgeiziges Projekt Star Citizen schon mehr als 60 Millionen Dollar eingesammelt. Einen Teil davon mit Raumschiffen, die mehrere Hundert Dollar kosten. Sind das nun unendliche Weiten oder doch eher ein Fass ohne Boden? 2016 wissen wir mehr.

 Elite Dangerous: Einmal durch die Milchstraße und zurück
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vulkman 30. Dez 2014

Da kann ich mich nur anschließen: Nach dem ersten Tag die Adder, nach dem zweiten die...

twothe 24. Dez 2014

Es sind tatsächlich nur 3,5 GB, denn man muss den "Single Player Combat Traning" nicht...

twothe 24. Dez 2014

Elite ist nicht always on, sondern nur gelegentlich on im Solo-Modus, kann daher auch...

twothe 24. Dez 2014

Es ist definitiv eine Konkurrenz für Eve Online, es ist nur noch nicht fertig. ;) Es...

Chatlog 21. Dez 2014

Ich glaube das geht eher in die Richtung Neid von jemandem der mehrere hundert Euro für...


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