Elite Controller im Test: Nicht unbesiegbar, aber besser

Für PC-Spieler und Besitzer einer Xbox One bietet Microsoft seinen rund 150 Euro teuren Elite Controller an. Golem.de hat ihn ausprobiert - und sich fast vom ersten Moment an besser in Halo 5 geschlagen.

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Analogstick des Elite Controllers
Analogstick des Elite Controllers (Bild: Katja Höhne/Golem.de)

Für 150 Euro kann man mit ein paar Freunden lecker essen gehen, tolle neue Turnschuhe kaufen - oder einen Sieg. Nämlich mit dem Elite Controller, der PC-Spieler und Besitzer einer Xbox One besser gegen das Böse kämpfen oder in Rennspielen schnellere Rundenzeiten herausholen lassen möchte. Das Gamepad von Microsoft ist als Ersatz für den Standardcontroller der Xbox One gedacht.

Inhalt:
  1. Elite Controller im Test: Nicht unbesiegbar, aber besser
  2. Eingeschränkte Verfügbarkeit und das Fazit

Die Grundform des Elite Controllers entspricht dem normalen Eingabegerät. Wer mag, kann das gute Stück also einfach mit dem gewohnten Knopfdruck an seine Konsole koppeln oder am PC anschließen und sofort spielen. Dann hat man immerhin ein etwas angenehmeres Griffgefühl, weil der Elite aus einem sanft mattierten Kunststoff und an Teilen der Unterseite aus rutschfesterem Gummi besteht. Außerdem ist er etwas schwerer als der Standardcontroller.

Der eigentliche Clou sind allerdings die vier "Pedale" an der Unterseite. Die werden mit den Ring- und Mittelfingern bedient und sind aus ergonomischer Sicht extrem gut gestaltet. Sie liegen gut an, und auch der Druckpunkt ist präzise fühlbar. Diese Paddles ersetzen im Normalfall andere Tasten auf dem Gamepad, die umständlicher zu erreichen sind.

  • Der Elite Controller in seiner Aufbewahrungsbox (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Direkter Vergleich mit dem Standard-Gamepad (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Analogsticks lassen sich austauschen, ebenso das Digitalkreuz. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Das Drehkreuz lässt sich einfach abziehen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Pedale auf der Rückseite sind mit den Ring- und Mittelfingern sehr gut zu bedienen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Box von außen (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Mit der Xbox-App lassen sich die Tasten neu zuweisen. (Screenshot: Golem.de)
  • Für Halo 5 gibt es mehrere Profile. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Spieler kann zwei Profile im Gerät speichern. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Rennspielen dienen die Pedale zum Wechseln der Gänge. (Screenshot: Golem.de)
  • Sogar die Empfindlichkeit der Analogsticks lässt sich einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Der Elite Controller in seiner Aufbewahrungsbox (Foto: Katja Höhne/Golem.de)

In Halo 5 können wir die Waffen mit einem winzigen Druck unseres Mittelfingers wechseln, statt etwas umständlicher die Y-Taste auf der Oberseite zu drücken und dabei den rechten Analogstick kurz loszulassen. Wir hatten dadurch in den heftigen Kämpfen gegen die Aliens spürbare Vorteile, etwa wenn uns wieder mal die Munition ausgegangen war und wir so rasch die Pistole ziehen konnten.

Ein kleiner Nachteil dabei ist, dass wir zwar mehr Aktionen gleichzeitig durchführen und mehr Finger simultan koordinieren können, uns dabei aber vor allem in der Eingewöhnungszeit auch stärker konzentrieren müssen. Etwas flapsig formuliert: Mit dem Elite Controller spielt es sich nicht entspannter, sondern minimal besser.

Die Tastenbelegung des Geräts können wir auf der Xbox One über eine gut gemachte, rund 170 MByte große App einstellen. Sie bietet vorgefertigte Profile für eine Reihe von Spielen an - neben Halo 5 unter anderem auch für das Rennspiel Forza 6, in dem wir mit den Paddles den Gang wechseln können. Wer die Pedale schnell mal deaktivieren möchte, etwa um Fehleingaben zu vermeiden, muss den kleinen Xbox-Koppelknopf am Controller übrigens zweimal schnell hintereinander drücken; auf gleiche Weise werden die Fingertasten dann auch wieder aktiviert.

Natürlich können wir auch eigene Profile entwerfen und dann zwei Konfigurationen im Speicher des Elite Controllers ablegen. Mit einem kleinen Schiebeschalter auf der Oberseite des Geräts stellen wir die gewünschte Tastenbelegung ein. Sogar die Sensitivität etwa der Analogsticks können wir verändern. Die Software soll es auch für Windows 10 geben, zum Testzeitpunkt lag sie aber noch nicht vor. Mit älteren Windows-Versionen funktioniert sie laut Microsoft ausdrücklich nicht.

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Eingeschränkte Verfügbarkeit und das Fazit 
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Unix_Linux 25. Jan 2016

Mein erster heim computer war der zx81 von Sinclair im Jahre 1982. Es hatte 1 Kb...

oxynator 25. Jan 2016

Erfragt OB ES BRAUCHBAR ist, nicht was ihr über den Controller denkt!!!! Ja, auch du als...

Zazu42 12. Nov 2015

Die Frage ist würde jemand der die Farben zum Spielen braucht den "Elite" Controller...

Mithrandir 03. Nov 2015

Das ist so nicht ganz richtig. Ich denke, es handelt sich bei der App um eine "Universal...



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