Eingeschränkte Verfügbarkeit und das Fazit
Die Paddles lassen sich übrigens auch sehr einfach entfernen: einfach nach oben kippen und abziehen - im Normalzustand sitzen sie trotzdem bombenfest. Das gilt übrigens ähnlich für die weiteren Tasten und Sticks, die wir austauschen können. So lässt sich das Digitalkreuz gegen eine Art runde Diamantschale ersetzen - die wir tatsächlich wesentlich besser als das Original finden, weil sie größer und griffiger ist.
Auch die beiden Analogsticks können wir austauschen. Microsoft liefert beim Elite Controller eine etwas kleinere Variante sowie eine mit nach oben gebogener Rundung mit. Hier finden wir allerdings die Standardversion am besten. Die vier Tasten mit den Buchstaben können wir nicht verändern. Schade: Microsoft hat wohl aus optischen Gründen die Farbe weggelassen, was die Orientierung minimal verschlechtert.
Der Ersatz für das Digitalkreuz und die Analogsticks wird einfach aufgesteckt und dann magnetisch gehalten. Das klingt wackelig, ist es aber gar nicht - im Gegenteil, die Stifte sitzen ausgesprochen gut, das Ganze fühlt sich sehr wertig und sorgfältig verarbeitet an.
Eine weitere Besonderheit des Elite Controllers sind kleine grüne Schiebeschalter auf der Unterseite, mit denen wir den Hub der Trigger-Tasten verkürzen können, was schnellere Reaktionen ermöglichen soll. Wir finden die vorgegebene Einstellung allerdings besser.
Der Elite Controller befindet sich in einer solide wirkenden Stoffhülle mit Schaumstoff, in der auch Platz für die Ersatzsticks und für die Paddles vorgesehen ist. Er wird mit einem sehr guten Kabel für den Anschluss an den PC sowie mit einem Batterieset ausgeliefert. Die Schnittstellen sind die gleichen wie beim Standard-Gamepad, wobei der Elite bereits den neuen Kopfhörerausgang bietet.
Eigentlich sollte der Elite Controller seit ein paar Tagen regulär im Handel erhältlich sein, aber derzeit gibt es offenbar Lieferengpässe. In den USA ist er in einigen Geschäften tatsächlich verfügbar, hierzulande soll es nach aktuellem Stand am 4. November 2015 so weit sein. Der Preis liegt bei den genannten 150 Euro; PC-Spieler sollten übrigens gleich den rund 25 Euro teuren Wireless-Adapter dazubestellen, mit dem sie auch drahtlos am PC antreten können.
Fazit
Der Elite Controller verfolgt ein etwas anderes Konzept, als es Zubehör für anspruchsvolle Spieler und Profis sonst verfolgt: Es gibt keine aufwendigen Makros, keine in tagelanger Arbeit einstellbaren individuellen Reaktionszeiten. Stattdessen ist der Elite letztlich "nur" eine bessere Variante des Standard-Gamepads, plus die tollen Pedale natürlich.
Damit geht zwar etwas Potenzial verloren. Andererseits ist es angenehm, quasi nach wenigen Minuten startbereit zu sein und einfach ein kleines bisschen besser spielen zu können - und tatsächlich etwas mehr Spaß zu haben.
Der Preis prädestiniert den Elite Controller natürlich für Spieler, die sonst schon alles haben. Aber eines finden wir in diesem Zusammenhang gut: Der Elite ist nicht so viel besser, dass er den Standardcontroller im Vergleich billig wirken lässt. Selbst wer sich an das Luxusgerät gewöhnt hat, hat mit dem ganz gewöhnlichen Gamepad noch Spaß.
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| Elite Controller im Test: Nicht unbesiegbar, aber besser |
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Mein erster heim computer war der zx81 von Sinclair im Jahre 1982. Es hatte 1 Kb...
Erfragt OB ES BRAUCHBAR ist, nicht was ihr über den Controller denkt!!!! Ja, auch du als...
Die Frage ist würde jemand der die Farben zum Spielen braucht den "Elite" Controller...
Das ist so nicht ganz richtig. Ich denke, es handelt sich bei der App um eine "Universal...