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Verbesserter Transparenzbetrieb

Jabra hat den Transparenzmodus alias Hear-through-Betrieb überarbeitet. Ist dieser Modus aktiv, werden Außengeräusche auf die Hörstöpsel übertragen. Der Vorteil: Der Nutzer muss die Stöpsel nicht aus dem Ohr nehmen, um etwa Ansagen in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verstehen. Zudem ist es so möglich, sich mit jemandem anderen zu unterhalten.

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Im Vergleich zum Elite 65t wurde der Transparenzmodus beim Elite 75t deutlich verbessert. Die Elite 65t verstärken etwa Fahrgeräusche in Bus oder Bahn zu stark, so dass es keine Freude bereitet, diesen Modus zu verwenden. Das hat sich beim Elite 75t deutlich gebessert. Da die Elite 75t keine aktive Geräuschunterdrückung besitzen, haben wir den Modus selten benutzt. Zumal die gute umgesetzte Ohrerkennung viel praktischer ist. Wenn wir etwa einer Ansage lauschen wollen, haben wir schnell einen Stöpsel aus dem Ohr genommen.

Die Elite 75t unterstützen Bluetooth 5.0 und der Verbindungsaufbau lief immer zuverlässig, die Bluetooth-Verbindung war stabil. Die Hörstöpsel haben vier Mikrofone eingebaut. Anrufer können uns gut verstehen, auch wenn wir etwa in lauten Umgebungen wie öffentlichen Verkehrsmitteln telefonieren. Das neue Modell ist mittels IP55 gegen Wasser und Staub geschützt, einen höheren Wasserschutz nach der Schutzklasse IP57 gibt es bei den Elite 75t Active, die ansonsten identisch zum normalen Modell sind.

Elite 75t Active sind sehr ähnlich

Wir konnten bereits vorab einen Blick auf die Elite 75t Active werfen. Sie verhielten sich wie die normalen Elite 75t. Wer also Bedarf für einen verbesserten Wasserschutz hat, sollte noch warten, bis die Active-Variante der Elite 75t erscheint.

Für beide Modelle wurde ein neues Ladeetui entwickelt, das einige Kritikpunkte des Vorgängermodells beseitigt. Die Stöpsel lassen sich weiterhin bequem ablegen und entnehmen. Durch eine magnetische Fixierung wird ein versehentliches Herausfallen jetzt verhindert. Zudem gibt es einen USB-C-Anschluss, statt des Micro-USB des alten Modells. Das neue Ladeetui ist angenehm kompakt und gefällt uns besser als das Vorgängermodell.

  • Jabras Elite 75t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 75t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 75t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 75t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Elite 65t von Jabra, rechts die neuen Elite 75t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links ein Stöpsel der Elite 65t, rechts ein Stöpsel der Elite 75t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links ein Stöpsel der Elite 65t, rechts ein Stöpsel der Elite 75t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Links die Elite 65t von Jabra, rechts die neuen Elite 75t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Jabra-App für die Elite 75t ist weiterhin gut strukturiert und bietet alle Funktionen, die wir benötigen. Wir haben einen Equalizer, eine Ortungsfunktion und können die Ohrerkennung bei Bedarf auch ausschalten. Beim Transparenzmodus können wir festlegen, ob die Musikwiedergabe bei Aktivierung automatisch angehalten wird - sehr komfortabel.

Zudem kann beim Telefonieren ein Mithörton aktiviert werden und die Klangfarbe bei Telefonaten angepasst werden. Erfreulicherweise verlangt die App für die normale Nutzung weder eine Registrierung noch wird eine GPS-Aktivierung verlangt, wie es bei immer mehr Apps für Kopfhörer oder Hörstöpsel der Fall ist. Der Nutzer kann festlegen, nach welcher Zeit der Nichtbenutzung sich die Hörstöpsel ausschalten, wenn dies gewünscht ist. Die Funktion kann aber auch ganz deaktiviert werden.

Eine durchaus praktische Besonderheit kann die Zuspielung von Naturgeräuschen sein, um etwa störende Hintergrundgeräusche zu übertönen. Es kann weniger ablenken als Musik, wenn etwa Wellengeräusche am Strand, fließendes Wasser, Vogelgezwitscher oder ähnliches zu hören sind. Diese Soundscape-Funktion ist etwas versteckt nur im Modus Fokus zu finden, in den beiden anderen Modi taucht die Funktion nicht auf.

Die Elite 75t beherrschen Sprachansagen zu verschiedenen Funktionen der Stöpsel, die auch auf Deutsch gestellt werden kann. Sie können wahlweise mit Google Assistant oder Alexa verwendet werden, nur auf iOS-Geräten ist auch eine Nutzung von Siri möglich.

Akkulaufzeit wird nicht erreicht

Für die Elite 75t verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von 7,5 Stunden, während das Vorgängermodell auf 5 Stunden kommt. Den Wert der Neulinge haben wir weder mit einem Android-Smartphone noch mit einem iPhone in mehreren Testläufen erreichen können. Statt der 7,5 Stunden war der Akku bereits nach 6 Stunden bis 6,5 Stunden erschöpft. Falls der Stöpselakku leer ist, kann dieser nach fünf Minuten Ladezeit wieder für eine Stunde verwendet werden.

Das Ladeetui erlaubt knapp drei Nachladungen, so dass sich eine Gesamtspielzeit von etwa 18 Stunden ergibt. Die Akkulaufzeiten sind für sich genommen durchaus konkurrenzfähig, aber es bleibt enttäuschend, dass die versprochene Laufzeit in der Praxis nicht erreicht wird.

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 Elite 75t im Test: Jabras neue Bluetooth-Hörstöpsel sind nicht in allem besserVerfügbarkeit und Fazit 
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LuckyKvD 26. Jan 2020

So sehr ich auch Golem.de schätze, ich werde keine Tests von Audioprodukten mehr hier...

Voint-Jenture 24. Jan 2020

Da muss ich widersprechen. Habe meiner Schwester zu Weihnachten die Melomania 1...

Maddix 24. Jan 2020

Gibt ja auch die Evolve 65t, bei denen alles mit geliefert ist. Eigentlich sind diese ja...

Der mit dem Blubb 23. Jan 2020

Bei den 65t ertönt doch jeweils ein Signalton, sobald die"Drückdauer" für den...

Stef.hef 23. Jan 2020

Prüfen Sie einmal, ob die Jabra Evolve 65e oder Evolve 75e für Sie eine Alternative zu...


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