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Elite 3: Airpods-Konkurrenz von Jabra für 80 Euro

Jabra bietet eine preiswerte Airpods -Alternative mit langer Akkulaufzeit und Tastensteuerung.
/ Ingo Pakalski
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Die Elite 3 gibt es für 80 Euro. (Bild: Jabra)
Die Elite 3 gibt es für 80 Euro. Bild: Jabra

Parallel zu den neuen Elite 7 Pro und Elite 7 Active mit Active Noise Cancellation (ANC) hat Jabra Bluetooth-Hörstöpsel für Einsteiger ohne ANC-Technik vorgestellt. Die Elite 3 haben weniger Komfortfunktionen als die teureren Modelle, kosten dafür aber deutlich weniger. Jabra verspricht für die Elite 3 eine Klangqualität auf dem Niveau des Elite 75t , was für den Preis eine tolle Leistung wäre.

Für einen möglichst guten Klang sorgen 6 mm große Treiber in den Hörstöpseln, die einen leistungsfähigen Bass bieten sollen. Mittels Equalizer kann der Klang bei Bedarf angepasst werden. Für möglichst gute Ergebnisse bei Telefonaten sind vier Mikrofone eingebaut.

Beim Design der Elite 3 hat Jabra einen neuen Weg eingeschlagen, bleibt aber der bisherigen Knopfsteuerung treu. Viele andere Hersteller setzen auf eine Sensorsteuerung, die aber bei vielen Gesten sehr fehleranfällig ist. Bei bisherigen Jabra-Stöpseln waren die Tasten angenehm leichtgängig.

Elite 3 erlaubt direkte Lautstärkeregelung

Mittels Tastendruck lässt sich die Musikwiedergabe steuern und auch Anrufe werden so bedient. In einem laufenden Telefonat soll sich das Mikrofon am Stöpsel stummschalten lassen. Das ist eine Funktion, die bei den meisten Konkurrenzprodukten komplett fehlt. Zudem gibt es eine Lautstärkesteuerung am Stöpsel, die ebenfalls bei vielen Bluetooth-Hörstöpseln anderer Hersteller fehlt, wie etwa den Airpods von Apple.

Der Elite 3 ist kleiner und kompakter geworden als der Elite 85t oder der Elite 75t, die neuen Stöpsel sollen nur wenig aus dem Ohr herausragen. Bei Bedarf kann auch nur ein Stöpsel verwendet werden.

Jabra-Stöpsel bietet Transparenzmodus

Die Elite 3 unterstützen keine Active Noise Cancellation (ANC) und auch keine Ohrerkennung, um die Stöpsel zu einem möglichst geringen Preis anbieten zu können. Damit der Umgebungslärm den Musikgenuss nicht stört, setzt Jabra auf eine passive Geräuschreduzierung. Über einen zuschaltbaren Transparenzmodus können die Umgebungsgeräusche gezielt wahrgenommen werden.

Die neuen Jabra-Stöpsel unterstützen Bluetooth 5.2 sowie die Codecs SBC und aptX, aber kein AAC. Zudem nennt Jabra keine Möglichkeit, zwei parallele Bluetooth-Verbindungen nutzen zu können. Dies bleibt den teureren Jabra-Modellen vorbehalten. Die Stöpsel sind nach IP55 zertifiziert und sollen damit auch einen Regenschauer überstehen.

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Elite 3 mit langer Akkulaufzeit

Für die Elite 3 gibt es eine App für Android sowie iOS. Auf Android-Geräten kann Spotify auf Knopfdruck gestartet werden und auch Alexa sowie Google Assistant lassen sich damit verwenden. Auf Apple-Geräten ist Siri darüber nutzbar. In der Jabra-App bietet der Anbieter weniger Einstellmöglichkeiten als bei den Vorgängermodellen, die aber auch zu einem deutlich höheren Preis auf den Markt gekommen sind.

Die Elite 3 sollen eine Akkulaufzeit von 7 Stunden erreichen. Das wäre ein sehr guter Wert für diese Geräteklasse. Das Ladeetui hat einen USB-C-Anschluss und soll die Stöpsel drei Mal aufladen können, sodass sich eine Gesamtakkulaufzeit von 28 Stunden ergibt. Nach 10 Minuten Ladezeit sollen die leeren Stöpsel wieder für eine Stunde nutzbar sein.

Jabra bietet die Elite 3(öffnet im neuen Fenster) ab sofort zum Preis von 80 Euro an. Die Stöpsel werden in den Farben Blau, Schwarz, Beige und Lila angeboten.


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