Elgato: Thunderbolt-SSD ohne Netzteil
Elgatos Thunderbolt-SSD ist lieferbar, in zwei verschiedenen Modellen mit 120 oder 240 GByte Speicherplatz. Die SSDs im Metallgehäuse benötigen keine externe Stromversorgung, diese erfolgt über den Thunderbolt-Anschluss. Sie können außer mit aktuellen Macs bald auch mit Ultabooks, Notebooks und Desktop-PCs genutzt werden. Die Elgato Thunderbolt SSD misst 83 x 21 x 131 mm und wiegt 270 g.
Auf der Cebit gab Elgato einen Einblick in die Technik der externen SSD. In ihr arbeitet ein Sata-3-Controller von Sandforce mit Echtzeitdatenkompression. Damit das Zubehör nicht zu viel Hitze entwickelt und genügend Spielraum für die Stromversorgung bleibt, hat sich Elgato für eine Sata-2-SSD entschieden. Zu deren IOPS machte Elgato keine Angaben, sie erzielt aber laut Benchmark beim Lesen knapp 270 MByte/s und beim Schreiben etwa 250 MByte/s.
Von den 10 Watt des aktiven Thunderbolt-Kabels gehen laut Elgato 2 Watt für die beiden Chips im Apple-Kabel verloren. Dazu kommen der Sandforce-Controller und die restlichen Komponenten. Für die SSD (3,5 Watt) bleiben laut Elgato letztlich maximal 4 Watt, so dass es nicht sinnvoll wäre, High-End-SSDs zu verwenden, die zwar schneller sind, aber auch mehr Energie benötigen.
Für seine Thunderbolt-SSD verlangt Elgato(öffnet im neuen Fenster) rund 400 Euro (120 GByte) respektive 650 Euro (240 GByte). Ein Thunderbolt-Kabel legt Elgato nicht bei, stattdessen muss ein Apple-Kabel für 50 Euro gekauft werden. Später will Elgato auch selbst Thunderbolt-Kabel anbieten. Insbesondere, da Apples Kabel 2 Meter lang ist und damit etwas überdimensioniert für ein mobiles Laufwerk, das in der Regel direkt neben dem Rechner steht.
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