• IT-Karriere:
  • Services:

Verfügbarkeit des Smart Home via Homekit und Z-Wave und Fazit

Homekit wie auch Home-Control-Komponenten sind bereits im Handel verfügbar. Das Devolo-Startset gibt es aktuell für 230 Euro. Die Raumtemperatur-Komponenten gehören zu den teuersten und liegen bei Preisen um die 70 Euro. Eine Messsteckdose von Devolo selbst kostet 50 Euro, den Bewegungsmelder gibt es für 70 Euro. Bei Elgato ist der Einstieg etwas günstiger, sofern man schon ein iPad oder iPhone besitzt, die dann als direkt kommunizierende Steuerzentrale agieren. Die Steckdose gibt es ab etwa 45 Euro, sie ist aber aktuell wegen eines Austauschprogramms schwer zu bekommen. Der Tür- und Fenstersensor kostet 40 Euro. Eve Weather und Eve Room sind mit 50 beziehungsweise 70 Euro die teuersten Komponenten. Für den Fernzugang kommt allerdings noch ein Apple TV dazu. Erst später soll es eigene Gateways geben.

Fazit

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Darmstadt
  2. Sparkassenverband Niedersachsen, Hannover

Im direkten Vergleich unterscheiden sich Elgatos Homekit-System Eve und Devolos Z-Wave-System Home Control stark: Für uns ist Home Control aktuell das umfangreichere und sinnvoller einzusetzende System. Dank der möglichen Verknüpfungen zwischen den einzelnen Komponenten und den Automatismen ist der Einsatzbereich einfach viel größer als bei Elgato Eve - und das betriebssystemübergreifend.

Devolo hat die Z-Wave-basierte Heimautomation nicht neu erfunden, aber in ein sehr gutes und einfach zu bedienendes Gesamtpaket gepackt. Im Gewimmel der zahlreichen Hersteller von Z-Wave-Komponenten ist diese Systematisierung hilfreich. Über die App lassen sich die einzelnen Geräte einfach auch aus der Ferne steuern, die Geschwindigkeit der App sollte Devolo aber verbessern.

Einsteiger können dank der Anleitungen und des übersichtlichen Webportals mit seinem Drag-and-Drop-System schnell ein funktionierendes und praktisches smartes Zuhause einrichten, in dem etwa Lampen und Unterhaltungsgeräte automatisch eingeschaltet werden. Mit den Heizkörperthermostaten, dem Rauchmelder und der leicht zu konfigurierenden Alarmfunktion in Verbindung mit dem Türsensor bietet Devolos Smart-Home-System aber auch Szenarien an, die über Spielereien hinausgehen. Mit den entsprechenden Sensoren lässt sich ein Haus tatsächlich recht einfach überwachen und sicherer machen.

Die Preise der Devolo-Bausteine sind nicht viel höher als bei anderen Anbietern im Z-Wave-System. So kostet beispielsweise die schaltbare Steckdose mit Messfunktion im Onlineshop des Herstellers 50 Euro - andere Anbieter bieten Steckdosen für 40 Euro an, dann aber ohne Messfunktion. Das Heizkörperthermostat kostet 70 Euro, das baugleiche Modell von Danfoss 60 Euro bei Amazon.

Mit der künftigen Einbindung von IP-basierten Geräten und der Verbindung zu IFTTT dürfte das Devolo-System zudem noch attraktiver werden. Mit IFTTT würden sich die Komponenten dann auch mit Funktionen eines Smartphones verbinden lassen, was komplett neue Nutzungsszenarien ergibt.

Elgatos Eve hingegen wirkt auch mit iOS 9 noch immer wie ein Schnellschuss. Allerdings ist Elgatos System auch noch nicht fertig - und Apples Homekit offenbar auch nicht. Viele Probleme, die uns während des Tests stören, sind in den Designentscheidungen von Apple begründet. Diese sind in der Praxis häufig schlicht unbrauchbar, insbesondere die Strategie, Fehlermeldungen eher zu verstecken als transparent damit umzugehen. Die aktuellen Versionen 1.1.2 und 1.1.3 von Elgato Eve beinhalten erst einen Teil der neuen Funktionen, die Homekit mit iOS 9 bietet, und der Hersteller hat uns bereits versprochen, dass es eine vollständige Anpassung an Homekit geben wird. Wann das der Fall sein wird, ist unbekannt. Elgato bleibt vorsichtig, was Ankündigungen angeht.

Selbiges gilt für weitere Geräte. Aktuell ist die Auswahl für einen sinnvollen, wohnungsfüllenden Einsatz schlicht zu klein. Insbesondere, dass zu den ersten Minusgraden, die für die nächsten Wochen erwartet werden, noch kein Thermostat zur Verfügung steht, ist ärgerlich. Erfreulicherweise ist Elgato Eve aber bereits offen für erste Komponenten von Fremdherstellern. So lassen sich etwa mittlerweile Philips' Hue-Lampen in das System einbinden.

Man merkt dem System dennoch an, dass Homekit nicht unbedingt auf der Prioritätsliste von Apple steht, auch der Start von Elgato war arg holprig. Die Steckdosenleiste fiept hochfrequent, was erst ein mittlerweile in der Auslieferung befindliches Ersatzmodell beseitigt, die App ruckelt und das Interface ist nicht optimal für eine Heimsteuerung mit vielen Geräten. Allerdings gibt es bisher auch nicht viele Geräte.

Trotz allem hat Elgatos Eve seinen Reiz eben durch die feste Bindung an das Homekit-System und die damit verbundenen Möglichkeiten. Wer nur in der Apple-Welt zu Hause ist, kann durchaus einen Blick darauf werfen, sollte mit einem Kauf aber noch warten, bis erstens Elgato mit der iOS-9-Anpassung fertig ist und es zweitens mehr Homekit-Auswahl gibt.

Egal welches der beiden Smart-Home-Systeme Verwendung findet: Teuer ist es allemal. Das Füllen einer Wohnung mit Raumsensoren und Thermostaten kostet schnell Hunderte von Euro. Kommen dann noch Lampen, Bewegungsmelder und Schalter dazu, sind das durchaus Beträge, die die Frage aufwerfen, ob es das alles wert ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Ärgerliche Smart-Home-Steuerung und die Einbindung von Philips' Hue-System per Homekit
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8


Anzeige
Top-Angebote
  1. mit 276,98€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  2. (u. a. MateBook D 15 Zoll Ultrabook Ryzen 7 8GB 512GB SSD für 699€, MateBook X Pro 2020 13,9...
  3. 117,49€ inkl. 20-Euro-Steam-Gutschein
  4. 266€ inkl. 20-Euro-Steam-Gutschein

ArturBlank 17. Sep 2016

Hallo Hakkie -Harry, hab genau das gleiche verhalten, mit Devolo Home Control gekoppelt...

Dwalinn 26. Nov 2015

Meine Rede... genau wie diese blöden Autos... meine Pferden finden am Wegesrand immer was...

Anonymer Nutzer 26. Nov 2015

"Bridging": wo haben solch "Brücken" jemals reibungslos funktioniert? Das beziehe ich...

Schlimmerfinger 26. Nov 2015

Hallo Klausens, dann bleibt es bei dem, was Du hast. PUNKT. Was aber noch schlimmer ist...

megaseppl 26. Nov 2015

Aus diesem Grund würde ich nur Systeme kaufen die (gut) dokumentierte Schnittstellen...


Folgen Sie uns
       


Immortals Fenyx Rising - Fazit

Im Video zeigt Golem.de das Actionspiel Immortals Fenyx Rising.

Immortals Fenyx Rising - Fazit Video aufrufen
Cyberpunk 2077: So wunderbar kaputt!
Cyberpunk 2077
So wunderbar kaputt!

Auch nach einem Monat mit Cyberpunk 2077 sind uns schlechte Grafik auf der PS4 oder die zahlreichen Bugs egal. Die toll inszenierte Dystopie macht uns nachdenklich und wird über Jahre unerreicht bleiben. Achtung, Spoiler!
Ein IMHO von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. CES 2021 So geht eine Messe in Pandemie-Zeiten
  2. USA Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören
  3. Handyortung Sinnloser Traum vom elektronischen Zaun gegen Corona

Antivirus: Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware
Antivirus
Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware

Antivirus-Software soll uns eigentlich schützen, doch das vergangene Jahr hat erneut gezeigt: Statt Schutz gibt es Sicherheitsprobleme frei Haus.
Von Moritz Tremmel

  1. NortonLifeLock Norton kauft deutschen Antivirenhersteller Avira

IT-Security outsourcen: Besser als gar keine Sicherheit
IT-Security outsourcen
Besser als gar keine Sicherheit

Security as a Service (SECaaS) verspricht ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Auslagern eines so heiklen Bereichs birgt jedoch auch Risiken.
Von Boris Mayer

  1. Joe Biden Stellenanzeige im Quellcode von Whitehouse.gov versteckt
  2. Sturm auf Kapitol Pelosis Laptop sollte Russland angeboten werden
  3. Malware Offenbar Ermittlungen gegen Jetbrains nach Solarwinds-Hack

    •  /