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Die Tür geht auf, das Licht geht an: Smart-Home-Systeme sollten eine Vielzahl an Schaltmöglichkeiten der einzelnen Komponenten bieten.
Die Tür geht auf, das Licht geht an: Smart-Home-Systeme sollten eine Vielzahl an Schaltmöglichkeiten der einzelnen Komponenten bieten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Homekit mit Elgato Eve ist noch unfertig

Der größte Nachteil an Homekit ist, dass es nicht wie das Devolo-System mal eben vom Rechner aus zu steuern ist. Wenn wir am Notebook sitzen, sollte nicht unbedingt das Smartphone auch noch genutzt werden müssen. Ein simpler Klick auf eine Schaltfläche würde hier und da helfen. Aktuell geht das noch nicht und ob Apple Homekit auch auf OS X portiert, ist momentan noch unklar.

Wenn das Eve-System von mehreren Geräten genutzt werden soll, muss zudem der iCloud-Schlüsselbund aktiviert sein. Die Synchronisation dauert ein wenig und es gibt keine brauchbaren Statusmeldungen, wenn diese noch nicht abgeschlossen wurde. Apples Grundprinzip für Homekit folgt leider der Devise: alles so einfach wie möglich machen und im Zweifelsfall erst gar nicht den Anwender mit Fehlermeldungen verwirren. Im Endeffekt steht der Anwender dann aber manchmal besonders dumm da: Er weiß nicht, ob es ein Problem bei der Einrichtung gibt oder ob er einfach ein paar Stunden warten muss, bis sich alles eingerichtet hat. Wir haben beides erlebt. Wir würden uns hier von Apple mehr Offenheit wünschen. Ein Fortschrittsbalken oder irgendein Feedback des Homekit-Systems wäre ein Anfang.

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Bisher eine schlechte Idee: das Apple TV als Gateway

Das Fehlen von Informationen bemerken wir vor allem bei der Installation über das Apple TV, die an Frechheit grenzt. Ein Apple TV muss als Gateway genutzt werden, um auch von unterwegs seine Lampen und Sensoren steuern zu können, da Elgato Eve ausschließlich über Bluetooth kommuniziert. Die Einrichtung ist allerdings ein reines Rätsel: Auffindbare Homekit-Optionen gibt es nicht im Apple TV, die Homekit-Verwendung soll einfach funktionieren, indem der Nutzer seine Apple ID ins Apple TV einträgt. Das klappt bei uns allerdings nicht auf Anhieb, mangels Homekit-Optionen und fehlendem Systemfeedback können wir in keiner Weise in den Prozess eingreifen oder irgendetwas besser machen. Irgendwann klappt es schließlich mit einer Neuanmeldung, doch auch hier erst nach ein paar Stunden.

  • Philips' Hue-Lampen landen erst einmal in einem Standardraum. (Screenshot: Golem.de)
  • Übersetzungsprobleme in Version 1.1.2. Mit Version 1.1.3 wurden die IDs wieder entfernt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Informationen lassen sich sortieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Anhand der Luftqualität... (Screenshot: Golem.de)
  • ... lässt sich durchaus erkennen, ob jemand zu Hause ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Stundenansicht... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und Vergleichsansicht (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Messungen sind aufgelistet. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Raumsensor misst alle zehn Minuten. (Screenshot: Golem.de)
  • Kumulierte und aktuelle elektrische Leistungsaufnahme in Eve Energy (Screenshot: Golem.de)
  • Der Sensor wurde an der Tür zum Treppenhaus angebracht. (Screenshot: Golem.de)
  • Luftfeuchtigkeit und Luftdruck in der Raumübersicht... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und Temperaturen zweier Sensoren in der Sensortypenübersicht (Screenshot: Golem.de)
  • Lampen-Aktivierung an Elgato und der Hue-Bridge per Siri. Ein paar Lampen waren nicht erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Hue-System in Verbindung mit der Eve Energy-Steckdose (Screenshot: Golem.de)
  • Selbst die Lichtfarben... (Screenshot: Golem.de)
  • ... der Hue-Lampen lassen sich von Elgatos Eve-App aktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Das geht mit Eve Energy freilich nicht, das Dimmen von Lampen muss mit direkt ansprechbaren Leuchtmitteln durchgeführt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Namensgebung ist für die Sprachsteuerung wichtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Das gilt auch für die Raumzuordnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Unsere erstellten Räume (Screenshot: Golem.de)
  • Übersicht des Flurs mit Hue-Lampen und dem Türsensor (Screenshot: Golem.de)
  • Hier lassen sich zumindest teilweise Automatismen per Hand starten. (Screenshot: Golem.de)
  • Apples Homekit-Optionen sind wenig hilfreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Immerhin gibt es Optionen für den Gastzugang. Einrichtungsfehler zu erkennen, ist aber unmöglich. (Screenshot: Golem.de)
  • Farbeinstellungen für Hue-Lampen in Elgatos Eve-App (Screenshot: Golem.de)
  • Philips hat seine Hue-App an Homekit angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch: Der Homekit-Code kann in Philips' App einfach abfotografiert werden. Elgato kann das nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Letzte Aktualisierung 11:44, aber laut Elgato-App ist der Sensor um 11:47 schon nicht mehr erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Startbildschirm der Devolo-App finden sich neben Home Control auch Informationen zu dLink. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Hauptmenü der Home-Control-Steuerung mit den verschiedenen Geräten (Screenshot: Golem.de)
  • An einer unserer Messsteckdosen hängt eine Lampe, die eingeschaltet ist und aktuell 11,8 Watt zieht. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü können wir auf weitere Funktionen von Home Control zugreifen, beispielsweise Regeln oder Gruppierungen. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Gruppierungen müssen beispielsweise Heizkörper und Thermostate zusammengefasst werden, um synchronisiert zu werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Regeln lassen sich per Knopfdruck ein- und ausschalten. So ist bei uns aktuell die Alarmregel deaktiviert, die Regel, dass das Flurlicht bei Türöffnung angeht, hingegen angeschaltet. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hausprotokoll werden alle Aktionen verzeichnet. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Zentrale von Devolos Home-Control-System steuert die internen Schaltprozesse und dient als Gateway für die Fernsteuerung von außen. (Bild: Devolo)
  • Der Tür- und Fensterkontakt von Devolo (Bild: Devolo)
  • Der Kontakt wird an eine Tür oder ein Fenster montiert und kann andere Komponenten des Smart-Home-Systems steuern. (Bild: Devolo)
  • Die schaltbare Messsteckdose von Devolo (Bild: Devolo)
  • Das Heizungsthermostat von Devolo ist ursprünglich ein Danfoss-Produkt. (Bild: Devolo)
  • An einen Radiator montiert, lässt sich mit Hilfe des Reglers die Temperatur im Raum fernsteuern oder von anderen Komponenten des Smart-Home-Systems regulieren. (Bild: Devolo)
  • Das Wandthermostat erleichtert die Temperatureinstellung, es ist über die Home-Control-Zentrale mit dem Heizkörperthermostat verknüpft. (Bild: Devolo)
  • Mit Hilfe des anklebbaren Funkschalters lassen sich einzelne Komponenten bequem steuern, etwa eine Schaltsteckdose. (Bild: Devolo)
  • Der Eve-Room-Sensor... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und sein Homekit-Code für die Einrichtung (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Er hat den größten Energiebedarf, nach drei Monaten mussten drei AA-Zellen ausgetauscht werden. Mittig darüber ist der versenkte Reset-Knopf. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Tür- und Fenstersensor (Bild: Elgato)
  • Die Steckdose hat eine Identifizierungs-LED. (Bild: Elgato)
  • Eve Weather sieht wie Eve Room aus, braucht aber nur zwei Batterien. (Bild: Elgato)
Der Eve-Room-Sensor... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das zweite Problem: Ein Apple TV steht normalerweise beim Fernseher, der häufig im Wohnzimmer steht, bei manchen Nutzern auch in einem Schrank. Die Sensoren, mit denen das Gerät per Bluetooth LE kommunizieren soll, sind hingegen verteilt in einer Wohnung. Bei uns reicht die Reichweite des Systems dementsprechend nicht aus, um den Türsensor zu erreichen. Während wir unterwegs sind, zeigt uns die Eve-App häufig an, dass die Tür offen stehe - obwohl sie in Wahrheit geschlossen ist. Es gibt zwar eine Fehlermeldung, wenn ein Sensor außer Reichweite ist; doch diese ist mitunter unbrauchbar und kommt zu spät.

In einem Fall dauerte es gut eine Stunde, bis der Türstatus korrekt angegeben wurde. In einem anderen Fall aktualisierte sich der Status, zwei Minuten später zeigte die App an: Sensor ist nicht erreichbar. Aufgrund dieser Unzuverlässigkeiten taugt das Eve-System bei manchen Nutzern nicht so gut als Sicherheitssystem für die eigene Wohnung - Devolos Home Control kann das besser.

Apple-TV-Verbindungen können nicht getestet werden

Mit dem Apple TV lassen sich leider keine Testverbindungen aufbauen, um die Konnektivität innerhalb der Wohnung oder des Hauses zu testen. Dafür gibt es keine App und keine Option. Apples Designentscheidungen zeigen hier, wie schlecht Homekit für den Praxiseinsatz vorbereitet ist. Um herauszufinden, ob alle Sensoren erreichbar sind, muss der Anwender erst einmal die Wohnung verlassen. Dazu kommt, dass es manchmal mehrere Minuten dauert, bis die Sensoren aufgrund der Entfernung zum Apple TV und der baulichen Voraussetzungen erreichbar sind.

 Homekit ist nur etwas für Apple-NutzerÄrgerliche Smart-Home-Steuerung und die Einbindung von Philips' Hue-System per Homekit 

eye home zur Startseite
ArturBlank 17. Sep 2016

Hallo Hakkie -Harry, hab genau das gleiche verhalten, mit Devolo Home Control gekoppelt...

Dwalinn 26. Nov 2015

Meine Rede... genau wie diese blöden Autos... meine Pferden finden am Wegesrand immer was...

G-Tech 26. Nov 2015

"Bridging": wo haben solch "Brücken" jemals reibungslos funktioniert? Das beziehe ich...

Schlimmerfinger 26. Nov 2015

Hallo Klausens, dann bleibt es bei dem, was Du hast. PUNKT. Was aber noch schlimmer ist...

megaseppl 26. Nov 2015

Aus diesem Grund würde ich nur Systeme kaufen die (gut) dokumentierte Schnittstellen...



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