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Steuerung, Verfügbarkeit und Fazit

Die Steuerung am PC folgt den gewohnten Standards und ist gelungen, aber auch auf den Konsolen sind wir vom Start weg sehr gut mit der Bedienung klargekommen. Anders als manch anderes, früher von Piranha Bytes veröffentlichte Rollenspiel ist Elex angenehm bugfrei. Unsere PS4-Version ist zwar relativ konstant einmal am Tag abgestürzt. Aber das war es dann auch schon an Ärgernissen - und selbst damit konnten wir leben, da sich der Spielstand sowohl auf PC wie auf den Konsolen jederzeit sichern lässt und das angesichts der Unwägbarkeiten beim Kampfsystem, die wir hier mal nicht als klassischen Bug führen, auch dringend empfiehlt.

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Elex erscheint am 17. Oktober 2017 für Windows-PC (45 Euro) sowie für Xbox One und Playstation 4 (60 Euro). Das Spiel verfügt über keinerlei Onlinemodi. Die deutsche Sprachausgabe ist sehr aufwendig, Untertitel lassen sich einblenden. Die PC-Version gibt es bei Steam, sowie DRM-frei auf Gog.com. Auf der PS4 Pro gibt es keine besonderen technischen Vorteile bei Auflösung oder Grafikqualität - auf der Xbox One X dann vermutlich auch nicht. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 12 Jahren bekommen.

Elex hat das große Glück, dass gerade kein neues The Elder Scrolls, Dragon Age oder Fallout in Sichtweite ist. Gegen derartige Großproduktionen dürfte das Rollenspiel von Piranha Bytes nämlich ziemlich alt aussehen. Damit ist nicht nur die teils hübsche, teils angestaubte Grafik gemeint, sondern auch das Spielgefühl: Elex wirkt wie aus einer anderen Zeit.

Das ist nicht unbedingt so negativ gemeint, wie es klingt. Mit seinen derben Figuren, der Handlung rund um die drei Fraktionen und der düsteren Atmosphäre spielt sich Elex trotz herumstehender Autos, Strommasten und Kampfroboter vom ersten Moment an wie ein weiteres Mitglied der Gothic- und Risen-Familie.

Die mit Abstand größte Stärke des Titels ist die ebenso lebendige wie offene Welt mit ihren Hunderten von Missionen, Geheimnissen und Abenteuern. Es macht Spaß, die unterschiedlichen Fraktionen kennenzulernen, Siedlungen und neue Abschnitte zu erkunden. Dabei geht es relativ gemächlich zur Sache. Allein schon wegen der zum Teil sehr langen, gut gemachten Dialoge fühlt sich Elex eher wie ein klassisches Rollenspiel an, weniger wie ein hektischer Actionklopper.

Probleme gibt's allerdings beim gewöhnungsbedürftigen Kampfsystem, den unkomfortablen Menüs sowie bei der generell hakeligen und unangenehmen Steuerung. Selten hat etwa das Fliegen und Springen mit einem Jetpack so undynamisch gewirkt und entsprechend wenig Spaß gemacht wie hier.

Fans von Piranha Bytes lassen sich davon natürlich nicht ernsthaft stören. Sie bekommen mit Elex die Möglichkeit, viele Stunden in einer gleichermaßen sperrigen wie schönen Welt zu verbringen.

 Riesige Welt und fieses Kampfsystem
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