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Die Beta-Version von Elementary OS Loki sieht schon ganz gut aus.
Die Beta-Version von Elementary OS Loki sieht schon ganz gut aus. (Bild: Screenshot: Valentin Höbel)

Leichte App-Installation nur aus bekannten Quellen

Für Loki weitet das Team von Elementary OS das Konzept der wenigen Optionen auf den Bezug von bisher nicht installierter Software aus. So verzichten die Entwickler auf eine Standardanwendung für die Öffnung beziehungsweise Installation von .deb-Paketen, da neue Programme künftig ausschließlich über vordefinierte und abgesicherte Quellen bezogen werden sollen. Daher ist auch das Werkzeug add-apt-repository nicht vorinstalliert. Dieses wird verwendet, um das System um neue Paketquellen zu erweitern, und wird häufig in Anleitungen im Web verwendet.

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Zwar wird es künftig vermutlich auch weiterhin möglich sein, die Werkzeuge zum Verwalten von Debian-Paketen über die Kommandozeile zu benutzen und notfalls auch weitere Programme zu installieren, standardmäßig verfolgt Elementary OS aber eine andere Philosophie. Dafür sorgt auch das erstmals mitgelieferte App Center.

  • Begrüßungsbildschirm des Elementary-OS-Installers (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der Installer bietet die üblichen Optionen zur Beeinflussung der Installation (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Partitionierung: LVM und Verschlüsselung in der Schnellauswahl (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Verschlüsselung: Wie üblich muss der Schlüssel zwei Mal eingegeben und validiert werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Im letzten Schritt fordert der Installer zur Eingabe eines Host- und Benutzernamens auf. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Beim Boot-Vorgang wird der Key für die Entschlüsselung der Daten abgefragt. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der Login-Bildschirm wirkt auf Grund des Hintergrundes recht kahl. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Xorg oder Wayland: An dieser Stelle haben wir die freie Auswahl. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Benutzeroberfläche präsentiert sich gewohnt aufgeräumt. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Das Kontrollzentrum fordert zur Nachinstallation von Sprachpaketen auf. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Umstellung auf Deutsch funktioniert reibungslos. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der erste Login nach der Sprachumstellung: Auch die Ordner werden lokalisiert. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Kontrollzentrum von Elementary OS (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Elementary OS bringt die bekannten Hintergrundbilder für den Desktop mit. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Das Anwendungs-Dock kann etwas angepasst werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Einstellungen für die Benachrichtigungen auf dem Desktop. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Wer mag, kann eine Firewall auf Basis von Iptables konfigurieren. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Stromeinstellungen sind leider noch nicht vollständig lokalisiert . (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Kindersicherung ist erst konfigurierbar... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • ...wenn ein weiteres Benutzerkonto angelegt wird. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Wer will, kann eine Liste an gesperrten Webseiten anlegen... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • ...oder dem Kind die Verwendung von bestimmten Anwendung verbieten. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Epiphany bzw. Web ist der neue Standardbrowser (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Das App Center soll die neue zentrale Anlaufstelle für den Bezug von Programmen werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Im AppCenter lassen sich auch Aktualisierungen vornehmen... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • ...deren Fortschritte durch Balken dargestellt werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Hoppla: Nach der Aktualisierung ist die obere Menüleiste verschwunden... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • ...und ein Herunterfahren nicht möglich. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Nach einem Neustart funktionieren die Menüs wieder. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Standardmäßig will kein Programm herunter geladene Debian-Pakete öffnen. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Das Terminal sieht gewohnt schick aus. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der Kalender ist sehr schlicht gehalten. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Elementary OS bringt seine eigenen Apps für das Abspielen von Videos und Musik mit. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Anwendung Fotos kann Bilder darstellen und rudimentär bearbeiten. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der E-Mail-Client Geary wird hier als Pantheon Mail vorgestellt. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
Das App Center soll die neue zentrale Anlaufstelle für den Bezug von Programmen werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)

Das neue Verwaltungswerkzeug für Anwendungen teilt die verfügbaren Programme in verschiedene Kategorien ein. Beim Durchstöbern finden sich lange Listen an Programmen, die jeweils von einem Icon und einer Kurzbeschreibung begleitet werden. Ein Klick auf den Installationsknopf reicht aus, um die ausgewählte Software sofort zu installieren, während ein Klick auf den Anwendungsnamen eine Detailbeschreibung und oft auch einen Screenshot anzeigt. Das App Center ist nicht vollständig lokalisiert, in einem Fall wurden zudem die Beschriftungen der Installations-Schalter durch "Aktualisieren" ersetzt, obwohl die Anwendungen noch nicht auf unserem Testsystem installiert waren. Nach einem Neustart des App Centers verschwand dieses Phänomen.

  • Begrüßungsbildschirm des Elementary-OS-Installers (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der Installer bietet die üblichen Optionen zur Beeinflussung der Installation (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Partitionierung: LVM und Verschlüsselung in der Schnellauswahl (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Verschlüsselung: Wie üblich muss der Schlüssel zwei Mal eingegeben und validiert werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Im letzten Schritt fordert der Installer zur Eingabe eines Host- und Benutzernamens auf. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Beim Boot-Vorgang wird der Key für die Entschlüsselung der Daten abgefragt. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der Login-Bildschirm wirkt auf Grund des Hintergrundes recht kahl. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Xorg oder Wayland: An dieser Stelle haben wir die freie Auswahl. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Benutzeroberfläche präsentiert sich gewohnt aufgeräumt. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Das Kontrollzentrum fordert zur Nachinstallation von Sprachpaketen auf. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Umstellung auf Deutsch funktioniert reibungslos. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der erste Login nach der Sprachumstellung: Auch die Ordner werden lokalisiert. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Kontrollzentrum von Elementary OS (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Elementary OS bringt die bekannten Hintergrundbilder für den Desktop mit. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Das Anwendungs-Dock kann etwas angepasst werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Einstellungen für die Benachrichtigungen auf dem Desktop. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Wer mag, kann eine Firewall auf Basis von Iptables konfigurieren. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Stromeinstellungen sind leider noch nicht vollständig lokalisiert . (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Kindersicherung ist erst konfigurierbar... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • ...wenn ein weiteres Benutzerkonto angelegt wird. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Wer will, kann eine Liste an gesperrten Webseiten anlegen... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • ...oder dem Kind die Verwendung von bestimmten Anwendung verbieten. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Epiphany bzw. Web ist der neue Standardbrowser (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Das App Center soll die neue zentrale Anlaufstelle für den Bezug von Programmen werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Im AppCenter lassen sich auch Aktualisierungen vornehmen... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • ...deren Fortschritte durch Balken dargestellt werden. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Hoppla: Nach der Aktualisierung ist die obere Menüleiste verschwunden... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • ...und ein Herunterfahren nicht möglich. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Nach einem Neustart funktionieren die Menüs wieder. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Standardmäßig will kein Programm herunter geladene Debian-Pakete öffnen. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Das Terminal sieht gewohnt schick aus. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der Kalender ist sehr schlicht gehalten. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Elementary OS bringt seine eigenen Apps für das Abspielen von Videos und Musik mit. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Die Anwendung Fotos kann Bilder darstellen und rudimentär bearbeiten. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
  • Der E-Mail-Client Geary wird hier als Pantheon Mail vorgestellt. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)
Im AppCenter lassen sich auch Aktualisierungen vornehmen... (Bild: Screenshot Valentin Höbel)

Das App Center wirkt wie eine komplett neue Anwendung, orientiert sich aber an der Verhaltensweise von Gnome-Software und ist nicht viel mehr als ein schlanker Client für Package Kit (https://www.freedesktop.org/software/PackageKit/pk-using.html). Über die Systemschnittstelle Dbus (https://www.freedesktop.org/wiki/Software/dbus/) kommuniziert das App Center mit Package Kit und fragt beispielsweise Paketlisten und Beschreibungen von den Quellservern ab. Dazu greift Package Kit selbst unter anderem über App Stream auf Paketbeschreibungen, Screenshots und andere Informationen zu, die Ubuntu an seine Nutzer weiterreicht.

Sowohl das App Center, als auch Package Kit arbeiten nach wie vor mit Debian-Paketen, nutzen allerdings zusätzliche Verwaltungsschichten über den bekannten Prozesse. Erst dadurch ist es möglich, dass eine Distribution wie Elementary OS einen umfangreichen App-Store ohne großen Eigenentwicklungsaufwand bereitstellen kann. Das App Center bietet aber noch keine Möglichkeit, Kommentare oder Bewertungen zu hinterlassen, wie dies von App Stream vorgesehen ist. Dadurch beschränkt sich die Funktionalität auf das notwendige Minimum.

Weitere Änderungen im System

Die Entwickler haben es sich zum Ziel gemacht, das Benachrichtigungssystem zu verbessern. So ist die zuständige Schnittstelle von den alten Ubuntu-Appindicators zu dem Freedesktop-Standard gewechselt worden, was unter anderem den eingangs erwähnten Nicht-Stören-Modus und die anwendungsspezifischen Benachrichtigungseinstellungen möglich macht. Im Alltag dürften Elementary-OS-Benutzer allerdings erst Änderungen bemerken, wenn die Entwickler hinter den Anwendungen der Distribution überall das neue Benachrichtigungssystem verwenden.

Ansonsten wurden einige Konfigurationsdialoge im Kontrollzentrum visuell überarbeitet oder teilweise durch neue Ausgaben ersetzt. Durch ein Bug-Bounty-Programm wurden mehr als 800 Fehler von teils nicht dauerhaft am Projekt beteiligten Entwicklern beseitigt. Neu ist auch die Verwendung des Linux-Kernels 4.4, die Umstellung auf Gtk 3.18 und die Einführung von Vala in Version 0.32.

Letzteres ist eine objektorientierte Programmiersprache, die unter anderem bei der Entwicklung von Anwendungen für den Gnome-Desktop zum Einsatz kommt. Das Team von Elementary OS ermutigt Entwickler, ihre Anwendung für das System in Vala zu schreiben. Hintergründe dieser Entscheidung wurden bereits 2014 im offiziellen Blog erläutert.

 Der Betastatus ist noch spürbarFazit 

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Tuxmann61 10. Aug 2016

Im Grunde genommen kann man jede Linux-Variante so anpassen, wie es einem gefällt. Ich...

apfelfrosch 09. Aug 2016

Für Einige. Für Andere sind Macs Arbeitsgeräte wie jeder andere Computer auch.

GottZ 08. Aug 2016

ich finds jetzt nicht so schwer infinality und windows fonts zu installieren aber oke...

Seitan-Sushi-Fan 03. Aug 2016

Zitat: Ich finde es sehr schade, dass diese Hürde irgendwie nie genommen wurde...

cpt.dirk 30. Jul 2016

Du vergisst dabei, dass das Internet überwiegend mit Servern betrieben wird, auf denen...



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