Elektrosportwagen: Porsche E-Macan soll 450 kW bieten
Porsche hat für den elektrischen Macan erste technische Details genannt. Das Fahrzeug mit Allradantrieb und zwei Motoren dürfte Sportwagenleistungen bieten: Die Systemleistung liegt bei 450 kW.
Das Fahrzeug wird auf der Premium Platform Electric (PPE) des Konzerns mit prismatischen Akkuzellen gebaut. Welche Zellchemie eingesetzt wird, ist nicht bekannt.
Auf Vorabveranstaltungen zum E-Macan, der 2024 auf den Markt kommen soll, war die Rede von einem 100-Kilowattstunden-(kWh)-Akku. Wie beim Taycan wird auf ein 800-Volt-System gesetzt. Die Ladeleistung soll bei etwa 270 kW liegen.
Der E-Macan und der kommende Audi Q6 E-Tron teilen sich die Plattform, wobei der Porsche mehr auf Sportlichkeit und der Audi wohl mehr auf die Langstrecke abgestimmt ist. Angeblich bekommt der Porsche eine Hinterachslenkung mit fünf Grad Einschlag.
Zu Preisen und weiteren technischen Daten gibt es noch keine Informationen.
Im Aktienprospekt von Porsche ist vermerkt, das Unternehmen entwickle zusammen mit seiner Softwaretochter Cariad und Audi die Plattform E3 1.2 für den Macan. Wegen Verzögerungen bei Cariad bei der Entwicklung der E3-1.2-Plattform wurde der Produktionsstart des Macan verschoben.
Neben dem Macan sollen weitere vollelektrische Fahrzeuge des VW-Konzerns verschoben werden. Das könnte auch den Cayenne mit Elektroantrieb betreffen.
Porsche-Produktionschef Albrecht Reimold will laut einem Bericht der Automobilwoche beim elektrischen Macan die gleichen Stückzahlen erreichen wie beim Modell mit Verbrennermotor. Das sind ihm zufolge 80.000 Autos im Jahr. Der Macan ist das Porsche-Modell mit der höchsten Stückzahl.
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