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Viele Probleme mit der App

Im Gegensatz zu den Rollern, die bei Testern in der Regel gut ankamen, gab es von Anfang jedoch bei vielen Nutzern Probleme mit der App. Dies betraf vor allem die Bluetooth-Kommunikation zwischen Smartphone und Roller.

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Die App war zunächst zusammen mit der Beratungsgesellschaft BCG Digital Ventures entwickelt worden und wurde inzwischen für Android komplett überarbeitet. Allerdings gibt es weiterhin das Problem, dass nicht alle deutschen Führerscheintypen bei der Online-Registrierung akzeptiert werden, obwohl Coup damit gegen seine eigenen AGB verstößt. Immerhin bietet Coup an, seinen alten grauen Lappen im Firmenbüro in der Friedrichstraße überprüfen zu lassen.

ADAC kritisiert Haftungsregeln

An diesen AGB hatten zuletzt auch die Juristen des ADAC einiges auszusetzen. Bei einem Vergleich mehrerer Elektroroller-Dienste in Deutschland monierten sie bei Coup ebenso wie bei der Konkurrenz von Emmy, Eddy und Stella in Berlin und anderen Städten, dass die Nutzer in Schadensfällen nachweisen müssen, einen Schaden nicht verursacht zu haben. Das sei eine unzulässige Beweislastumkehr. Insgesamt erhielten vier der sechs getesteten Dienste die Note "gut", nur ein "ausreichend" gab es für Emmy in München und Stella in Stuttgart.

  • Sieben Ladestationen für die Elektroroller von Coup stehen in einem Keller in Berlin-Mitte. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der taiwanische Hersteller Gogoro liefert die Roller inklusive Wechselakkus. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • In Taipeh können die Elektroroller-Fahrer an solchen Stationen ihren Akku tauschen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Monitore geben Informationen zum Ladezustand der Akkus. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • In den grauen Boxen sammeln die Coup-Mitarbeiter in Berlin die leeren Akkus ein. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Flottenmanager Markus Schneider kontrolliert den Ladezustand der Akkus. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Coup kann gleichzeitig 154 Akkus an den sieben Stationen aufladen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit dem Elektroroller ist man zügig in Berlin unterwegs. (Bild: Coup)
  • Einziger Konkurrent in der Hauptstadt ist derzeit der Anbieter Emmy. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Anders als bei Coup ist für das Starten der E-Schwalbe ein Schlüssel erforderlich. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Antrieb stammt von der Coup-Mutterfirma Bosch. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
Einziger Konkurrent in der Hauptstadt ist derzeit der Anbieter Emmy. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Anders als die Konkurrenz verfügt der Gogoro-Roller nicht über einen zweiten Helm, den Emmy bei der genutzten E-Schwalbe in einer Topbox unterbringt. Laut Coup wurde damit zwar experimentiert, jedoch am Ende aus Gründen der Optik und Einfachheit darauf verzichtet. Ein möglicher Sozius muss daher seinen Helm selbst mitbringen. In Paris gilt das auch für die Sicherheitshandschuhe, die in Frankreich bei Motorradfahrern seit 2016 vorgeschrieben sind.

Konkurrenz durch Elektrofahrräder und Kickscooter

Wie sich der Markt für Elektroroller in Berlin und anderen Städten weiter entwickeln wird, ist derzeit schwer abzusehen. Der Vorteil im Vergleich zu Car-Sharing-Diensten ist der geringe Bedarf an öffentlichem Parkraum. Zudem lässt sich durch die kleinen Wechselakkus die Flotte leichter am Laufen halten. Konkurrenz könnte verstärkt durch elektrische Leihfahrräder kommen, mit denen sogar der umstrittene Mitfahrdienst Uber in Berlin an den Start gehen will. In den Startlöchern stehen zudem bereits Anbieter von elektrischen Tretrollern. Diese "Elektrokleinstfahrzeuge mit Lenkstange", auch Kickscooter genannt, könnten im kommenden Jahr schon eine Zulassung bekommen, berichtete die Berliner Zeitung.

Der Vorteil der Elektroroller a là Coup und Emmy ist hingegen deren Geschwindigkeit, die ein zügiges Fortkommen mit rund 50 Kilometern pro Stunde (km/h) garantiert. Die Kickscooter sollen hingegen nur mit bis zu 20 km/h über die Straßen rollen. Doch selbst wenn Emmy gegenüber Coup das Rennen machen würde, dürfte Bosch davon profitieren. Denn während beim Gogoro-Roller kein einziges Bauteil vom Stuttgarter Zulieferer kommt, steht auf den E-Schwalben deutlich zu lesen: epowered by Bosch.

Nachtrag vom 15. September 2018, 1:11 Uhr

Anders als zunächst dargestellt, befindet sich die Ladestation nicht im Bezirk Mitte, sondern zwei Straßen weiter südlich im Bezirk Kreuzberg.

 Wettlauf mit den Nutzern
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RvdtG 28. Sep 2018

mit dem man kleine Transportaufgaben erledigen kann, zum Beispiel Akkus zu den Rollern ;)

RvdtG 28. Sep 2018

Offensichtlich scheinen die drei Stunden auch nicht so problematisch zu sein, sonst...

Frankenwein 27. Sep 2018

Mich hätten die Preise auch interessiert, um einen Vergleich zu "Eddy" zu haben, den es...

gersi 20. Sep 2018

...in einer anderen deutschen Grossstadt jeden Tag (außer bei unter Null und...

fg (Golem.de) 15. Sep 2018

Hallo, vielen Dank für den Hinweis. Natürlich liegt die Station in Kreuzberg, ist ja...


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