Abo
  • Services:

Elektroroller: Taiwan fördert Elektromobilität

Sie sind typisch für ostasiatische Länder: knatternde Zweitakt-Motorroller. Taiwan will sie von den Straßen entfernen und fördert den Umstieg auf Elektroroller.

Artikel veröffentlicht am ,
Scooter-Fahrer in Taipeh: 23 Millionen Einwohner, 14 Millionen Scooter
Scooter-Fahrer in Taipeh: 23 Millionen Einwohner, 14 Millionen Scooter (Bild: Sam Yeh/AFP/Getty Images)

Kein Geknatter und kein Gestank mehr: Die Regierung von Taiwan will die für Asien so typischen Motorroller auf umweltfreundliche Antriebe umstellen. Dazu fördert sie den Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Langfristiges Ziel ist es, Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieb abzuschaffen.

Stellenmarkt
  1. Abel Mobilfunk GmbH & Co.KG, Engelsberg, Rödermark
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Bis Ende 2022 sollen 5.000 Stationen zur Verfügung stehen, an denen Rollerfahrer den Akku ihres Gefährts laden oder gegen einen vollen tauschen können. Derzeit gibt es über 1.800 davon. 1.000 Stationen soll das staatliche Mineralölunternehmen CPC Corporation an seinen Tankstellen einrichten. Den Rest sollen Privatunternehmen aufstellen, die dafür einen staatlichen Zuschuss erhielten, berichtet das vom taiwanesischen Außenministerium finanzierte Onlinenachrichtenangebot Taiwan heute.

Gut zwei Drittel der Taiwanesen fährt Roller

Taiwan ist etwa so groß wie Baden-Württemberg und hat rund 23 Millionen Einwohner. Motorroller sind das dort am meisten verbreitete Verkehrsmittel: Über 14 Millionen Roller sind angemeldet. Das ist eine der höchsten Dichten dieser Fahrzeuge. Allerdings sind derzeit nur etwa 100.000 Elektrofahrzeuge auf der Insel unterwegs.

Der Regierung in Taipeh plant, ab 2035 den Verlauf von zweirädrigen, ab 2040 den von vierrädrigen Fahrzeugen mit Verbrennungsantrieb zu verbieten, unter anderem wegen der hohen Schadstoffbelastung der Luft in den Städten. Um die Bürger zum Umstieg zu bewegen, zahlt die Regierung eine Prämie beim Kauf eines Elektrorollers und eine weitere, wenn der Käufer seinen Zweitakter stilllegt. Die Lokalverwaltungen bieten zusätzliche Prämien für den Umstieg an. Weitere Vergünstigungen wie besondere Parkplätze die für E-Roller sind geplant.

In Taiwan ist der Roller-Hersteller Gogoro ansässig, der vor drei Jahren auf der CES einen Roller mit einem Wechselakku vorstellte. In Berlin setzt der Sharing-Dienst Coup die E-Scooter von Gogoro ein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 26,99€
  3. 3,99€

Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 - Test Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

    •  /